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Umweltdienstleister erhält Innovationspreis

3. Dezember 2009
By Redaktion/uds



Ökonomische Fahrassistenten verbessern Luft

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Intelligente Elektronik ersetzt Fahrerschulungen ohne schulungsabhängigen Eingriff (Foto: Schröder Motorentechnik GmbH)

Europaweit laufen Maßnahmen zur Luftreinhaltung durch Abgasvermeidung. Galten bisher Anreize für lokale und regionale Nachrüstprogramme, Einfahrverbote in Umweltzonen oder Vorgaben bei der Auftragsvergabe öffentlicher Einrichtungen als Königsweg, überzeugt eine innovative Elektronik aus Heinsberg durch praktizierten Umweltschutz.


Stop-and-Go-Luftverschmutzungen senken


Diesel-Partikelemissionen aus Industriemotoren, PKW, LKW und Baumaschinen (On- und Off-Road) verursachen Gesundheitsschäden und beschleunigen den „Global Warming“- Effekt.


Dieselfahrzeuge erzeugen besonders im Stop und Go Betrieb einen erhöhten CO2-Ausstoß und Kraftstoffverbrauch. Die intelligente Elektronik „EDA“ (ökonomische Fahrassistent), zwischen dem Gaspedal und dem Original Steuergerät installiert, zeigt zukunftsweisende Lösung bei der Abgasvermeidung. Die bei Abfallwirtschaftsfahrzeugen getestete neue Technologie lässt sich dabei auf viele andere Anwendungsbereiche übertragen und ist daher für eine Reihe von Branchen von großer Bedeutung. Das System aktiviert sich automatisch bei Stop-and-Go-Betrieb und ermöglicht eine Kraftstoffersparnis in Höhe von fünf Prozent sowie eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 2,7 Tonnen je Abfallsammelfahrzeug und Jahr nach sich.


„Im Jahr 2007 gestartet, können wir bereits heute auf über 300 ökonomische Fahrassistenten europaweit verweisen. Das reproduzierbare Fahrverhalten, ohne Schulungsaufwand der Fahrer und die relative geringen Investitionskosten überzeugen verantwortungsbewusste Fuhrparkmanager. Der Preis, in der Kategorie Gründung, ist für uns gleichzeitig eine Herausforderung die Technik auch auf andere Dieselmotoren wie Hafenfahrzeuge, Stadtbusse oder Baumaschinen einzustellen“, so Matthias Schröder“, Geschäftsführer Schröder Motorentechnik GmbH aus Heinsberg.


Zählten bisher Fuhrparknachrüstungen auf EURO 5-Norm oder die Verwendung alternativer Treibstoffe als gängigste Methoden zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, steckt sich die ENO GmbH (Entsorgung Nord GmbH) Müllentsorger in Bremen, höhere Ziele und setzt auf weitere umweltschonende Lösungen.
„Um unserem Anspruch einer umweltgerechten Fahrzeugflotte gerecht zu werden, scannen wir den Markt ständig auf neue Technologien ab. So kamen wir auch auf das EDA- System und konnten bereits erfolgreich erste Tests absolvieren, die eine Senkung des Treibstoffverbrauchs im Stadtverkehr bestätigen. Derzeit laufen auch weitere Optimierungsversuche des Schüttmanagements bei Zöller Fahrzeugen mit dem EDA-System“, so Peter Eden Prokurist ENO GmbH.




www.ecomotec.de



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