Startschuss für neues Forschungsnetzwerk

Vor mehr als 100 Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft wurde Anfang Oktober in Berlin der Startschuss für das Forschungsnetzwerk „Energie in Gebäuden und Quartieren“ gegeben. Mit Gründung dieser neuen Initiative will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie den systemischen Ansatz in der Energieforschung gestärkt und die Energiewende im Gebäudesektor damit flankiert werden. Mit dem Forschungsnetzwerk soll auch eine transparente Schnittstelle zwischen Forschung, Praxis und Politik geschaffen werden.

Ausführliche Beschreibung
„Gebäuden und Quartieren kommt eine besondere Rolle bei der Erschließung von Effizienzpotenzialen und der Integration erneuerbarer Energien zu. Dies kann nur dann gelingen, wenn innovative Technologien und Konzepte entwickelt und rasch in den Markt eingeführt werden“, sagte Rainer Baake, Staatssekretär im BMWi.
Anlässlich der Gründungsveranstaltung in Berlin haben Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik die Bedeutung von Energieinnovationen für Gebäude, Quartiere und urbane Energiesysteme hervorgehoben und die Notwendigkeit zur effizienten Vernetzung betont. Die Verabschiedung der Gründungserklärung des Forschungsnetzwerks ist zugleich der Start für eine Reihe neuer Aktivitäten: In den kommenden Monaten sollen Forschungsstrategien unter anderem für die ressortübergreifende Förderinitiative „Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt“ und künftige Forschungswettbewerbe vorbereitet werden. Mit der Gründungserklärung richtet das BMWi die Einladung an Experten und Multiplikatoren aus Wirtschaft und Wissenschaft, sich aktiv in das Forschungsnetzwerk einzubringen und Synergien für die Entwicklung und Implementierung neuer Lösungen für energieeffiziente Gebäude, urbane Energiesysteme und solares Bauen zu schaffen.

Das Forschungsnetzwerk soll die BMWi-Förderbereiche Energieoptimiertes Bauen (EnOB), Energieeffiziente Stadt (EnEff:Stadt), Energieeffiziente Wärme- und Kältenetze (EnEff:Wärme) sowie Niedertemperatur-Solarthermie bündeln. Der gemeinsame Finanzrahmen beträgt pro Jahr rund 60 Millionen Euro.

http://www.enob.info/

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