Größter hochalpiner Windpark jetzt komplett

Der Windpark Steinriegel entstand in zwei Abschnitten. Die ersten Windräder drehen sich dort bereits seit 2005. Im Mai 2014 wurde mit der Erweiterung begonnen, am 17. Oktober fand bereits die Inbetriebsnahme statt. Der Windpark Steinriegel besteht nun aus 21 Windkraftanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 38,3 Megawatt und produziert nun jährlich 79.000 Megawattstunden Ökostrom. (Bild:Wien Energie/EHM)

Der Windpark Steinriegel entstand in zwei Abschnitten. Die ersten Windräder drehen sich dort bereits seit 2005. Im Mai 2014 wurde mit der Erweiterung begonnen, am 17. Oktober fand bereits die Inbetriebsnahme statt. Der Windpark Steinriegel besteht nun aus 21 Windkraftanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 38,3 Megawatt und produziert nun jährlich 79.000 Megawattstunden Ökostrom. (Bild:Wien Energie/EHM)

Auf 1.600 Meter Seehöhe in der Steiermark eröffnet Wien Energie neuen Windpark für 24.000 Haushalte.

Ökostrom für 24.000 Haushalte ist die beeindruckende Leistung des neuen Windparks Steinriegel auf der Rattener Alm, Steiermark. Zur offiziellen Inbetriebnahme des bedeutendsten hochalpinen Windkraftprojekts Österreichs trafen sich am 17. Oktober Landeshauptmann-Stellvertreter und Landesrat für Erneuerbare Energien Siegfried Schrittwieser, die Bürgermeister von Langenwang und Ratten Rudolf Hofbauer und Thomas Heim, sowie Wien Energie-Geschäftsführerin Susanna Zapreva und die Projektbeteiligten.

Der Windpark Steinriegel entstand in zwei Abschnitten. Die ersten Windräder drehen sich dort bereits seit 2005. Im Mai 2014 wurde mit der Erweiterung begonnen. Der Windpark Steinriegel besteht nun aus 21 Windkraftanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 38,3 Megawatt und produziert nun jährlich 79.000 Megawattstunden Ökostrom. Errichter und Betreiber des Windparks ist Wien Energie. Insgesamt können damit durch den Windpark Steinriegel (Windpark Steinriegel I und II) etwa 24.000 Haushalte versorgt werden. Das entspricht einer jährlichen Einsparung von 39.500 Tonnen CO2 im Vergleich zu herkömmlicher Energiegewinnung. Wien Energie investierte heuer 34,5 Millionen Euro in den zweiten Ausbauschritt von Steinriegel. „Eine Investition in den Ausbau nachhaltiger Nutzung Erneuerbarer Energien und in Klimaschutz“, so Wien Energie-Geschäftsführerin Susanna Zapreva.

Landeshauptmann-Stellvertreter und Landesrat Erneuerbare Energien Siegfried Schrittwieser: „Die Steiermark ist Wegweiser im Ausbau der Nutzung von Erneuerbarer Energien wie Windkraft. Als Land begrüßen und unterstützen wir jede Initiative, die den Anteil von der regenerativen Quellen – Wind-, Sonnen- und Wasserkraft sowie Biomasse – an der gesamten Energieerzeugung steigert.“

Am 8. Mai 2014 startete der Baubeginn für die Erweiterung des Windparks Steinriegel. Der Windpark Steinriegel 2 wird aus 11 Windkraftanlagen mit einer gesamten installierten Leistung von 25,3 Megawatt bestehen. Er ist eine Erweiterung des Windparks Steinriegel 1, der seit 2005 in Betrieb ist. (Bild:Wien Energie/EHM)

Am 8. Mai 2014 startete der Baubeginn für die Erweiterung des Windparks Steinriegel. Der Windpark Steinriegel 2 wird aus 11 Windkraftanlagen mit einer gesamten installierten Leistung von 25,3 Megawatt bestehen. Er ist eine Erweiterung des Windparks Steinriegel 1, der seit 2005 in Betrieb ist. (Bild:Wien Energie/EHM)

„Mit dem Windpark Steinriegel kommt Wien Energie seinem Ziel, bis 2030 den Anteil der erneuerbare Energien auf 50 Prozent zu erhöhen, wieder einen wichtigen Schritt näher. Die Windräder drehen sich hier in einer Höhe von 1.600 Metern, eine Herausforderung beim Bau und auch im Betrieb. Wir setzen damit wichtige innovative Akzente für eine lebenswertere Zukunft und nachhaltige Energieversorgung im Einklang mit Mensch und Natur. Die eingesparten CO2-Emissionen durch die Stromproduktion aus diesem Windpark sind so hoch wie die Emissionen von 670.000 Autos im Jahr“, erklärt Zapreva.

In Österreich haben bereits über 5.000 Menschen durch die heimischen Windräder (Windparks, Hersteller und Zulieferfirmen) einen Job. Windpark-Jobs sind also regional. Gemeinden profitieren von Windparks und können damit ihre Wertschöpfung steigern.

Die Bürgermeister von Langenwang und Ratten Rudolf Hofbauer und Thomas Heim: „Die Vergrößerung um weitere elf Anlagen nutzt die vorhandenen Ressourcen optimal und ist somit eine ideale Ergänzung des bestehenden Windparks. Durch die hier vorherrschende Windsituation in unserem Gebiet betrachten wir die Ökostrom-Anlagen als sinnvolle Nutzung der natürlichen Ressourcen.“

http://www.wienenergie.at/

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