Neue Wärmespeichergeneration löst Wärmestau

Klaus Borrmann, Jekusol, (links) und Wolfgang Beck, Duropan Alliance (rechts) : Abwärmenutzung im Team, nicht nur während der Hannovermesse.

Premiere auf der Hannovermesse: Jekusol PCM Speicherlösungen als Latentwärmespeicher oder Hybridspeicher für stationäre oder mobile Anwendungen ebnet Weg zur Wärmewende

Mit der Entwicklung eines Latentwärmespeicher auf Salzhydratbasis kann bei geringen Abmessungen von 750x750x1400 jetzt ein Fassungsvermögen des Speichers von ca. 3.500 Liter Wasser erreicht werden. Im Verglich zu herkömmlichen Wärmespeichern wird durch die Nutzung von Phasenwechselmaterialien (PCM) bei geringer Größe und Gewicht des Speichers jetzt eine bis zu 7 fache Wärmemenge aufgenommen. Mit der Verwendung modifizierter makroverkapselter PCM und Ausführung als Hybridsystem sind jetzt weiterentwickelte optimierte mobile Speichereinsätze zur Steigerung der Energieernte möglich.

 

Latenspeicher für Warmwasser und Heizung

Stationäre und mobile Speicherlösungen: Kleine und große Wärmemengen bis in den Megawatt Bereich in unterschiedlichen Temperaturbereichen stehen zur Verfügung.

Bei der Planung von Wärmekonzepten mit hoher Speicherleistung scheitert der Fachplaner und Hauseigentümer häufig an dem Umfang und Gewicht eines Wärmespeichers. Mit einer höheren Speicherleistung bei geringerer Deckenlast lassen sich jetzt neue Speicherkonzepte zum Heizen und für die Warmwasserbereitstellung umsetzen. Mit einer konstanten Temperatur von 72°C wird eine hygienekonforme Warmwasserbereitstellung ermöglicht. Die Speicherkapazität liegt je nach Speichergröße zwischen 14 kWh bis 180 kWh. Bei einer Temperaturdifferenz zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur von 10 Kelvin kann der Speicher innerhalb von 1-2 Stunden beladen werden. Der kleinste Speicher mit Abmessungen von 600x600x1200 mm kann die Wärme und Warmwasserversorgung für ein Einfamilienhaus realisieren. Der Wärmebedarf wird von der Anzahl der Wintertage mit Temperaturen unter -20°C beeinflusst und sollte bei der Ermittlung des Wärmebedarfs beachtet werden.

„Als deutsches Start-up-Unternehmen greifen wir bei der Entwicklung auf Salzhydratbasis und Phasenwechselspeicher auf ein Erfahrungswissen von über 25 Jahre zurück. Die anwendungsspezifischen Systeme zum stationären und mobilen Speichern von Wärme werden kundenspezifisch angepasst vor Ort in Betrieb genommen. Die Systemintegration ist sowohl zur Speicherung von produktions- bzw. prozesstechnischer Abwärme, als auch zur Speicherung aus anderen Wärme- und Energiequellen in Gebäuden geeignet“, so Klaus Borrmann Vertriebsdirektor Jekusol während der Hannovermesse.

Mobile Abwärmenutzung vor Ort:

Auch in Größen von Megawatt können Wärmemengen in unterschiedlichen Temperaturbereichen zur Verfügung gestellt werden. Durch Verkapselung keine Korrosionsgefahr, somit keine besonderen Materialansprüche an den Speicher.

Als Hybridspeicher konzipiert, können durch verschiedene PCM Materialien auch Anhänger, Container oder Wechselbrücken zur mobilen Wärmespeicherung oder -nutzung eingesetzt werden.
Durch die Makroverkapselung findet ein direkter Wärmeübergang statt und der Energieaustausch kann um das 3- fache beschleunigt werden. Eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Speicher verhindert eine Unterkühlung und ermöglicht eine konstante Entladeleistung bei konstanter Entladetemperatur. Die Be- und Entladezeiten liegen zwischen 5 – 6 Stunden.

  • Pulverbeschichtung: Rückgewinnung der Prozessenergie
    Bei einem 3-Schichtbetrieb von drei Pulverkabinen können etwa 1 MW an Wärmeenergie geerntet werden und für die Beheizung der Kommune, Schwimmbäder oder Büroräume genutzt werden.
  • Biogasanlagen
    Mussten Energiewirte durch fehlende Abwärmenutzung bisher auf den KWK Bonus verzichten, könnte damit bei Biogasanlagen ein weiterer Sprung in der Energiespeicherung erfolgen.
  • Abfallverbrennung
    Ein Energieversorger plant die Jekusol Lösung zum Transport der thermischen Energie an einen Früchteverwerter

Jekusol Hybridspeicher mit makroverkapselten PCM für Anwendungen bis 90 o C (Grafik: Jekusol)

Die hohen Herausforderungen auf dem Weg zur Wärmewende bekommt mit dem System neuen Schwung, dass bestätigten uns die Gespräche auf der Hannover Messe. Speziell System-
integratoren, wie Umweltingenieure, Fachplaner von Gewerbe- Industrie- und Verwaltungsbau zeigten sich überzeugt, so das Fazit während der Messetage.

„Wir schaffen in der Wärmetechnik überall Speicherlösungen wo Platz- und Gewichtsprobleme auftreten und Energie zeit- oder ortsverändert benötigt wird“, so Borrmann

Seit über 20 Jahren beschäftigt sich Dr. Wolfgang Beck von der Duropan Alliance mit Abwärmeprozessen. Gemeinsam mit Jekusol auf der Hannovermesse sieht Beck eine sinnvolle Kooperation in der Wertschöpfungskette, nicht nur zur Messe.

 
http://jekusol.de/
 

Abdruck gegen Belegexemplar und Quellenangabe kostenfrei.
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IWP Wissenschaftsredaktion Uwe Manzke PF 670228 10207 Berlin Tel. +49 3025090973 Mail: iwp.presse@umweltdienstleister.de

JEKUSOL GmbH
Niederlassung Bautzen
Klaus Borrmann
Kornmarkt 22
02625 Bautzen

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