Klimawandel stellt Wasserversorgung vor neue Herausforderungen

Forschung am Waldidyll im Elsthal

Anhaltende Trockenheit und regionale Starkregenereignisse haben das Wetter in Deutschland 2018 geprägt. Der Klimawandel stellt die Wasserversorgung zunehmend vor neue Herausforderungen. Die Folgen der demographischen Entwicklung, der Mangel an qualifiziertem Personal, das Auftreten von Spurenstoffen in den Gewässern und das hartnäckige Nitrat-Problem sind weitere drängende Branchenthemen.

Deren Lösung erfordert unternehmerische Entscheidungen, die zunehmend im politischen Kontext getroffen werden. Umso mehr gilt es, den fachpolitischen Dialog zu fördern und gemeinsam mit Stakeholdern aus Politik und Wirtschaft Perspektiven zur Zukunftssicherung der Branche zu entwickeln. Die wat 2018 trägt dem mit ihrer engen Anbindung an die Politik und dem Austragungsort Berlin Rechnung. Für Impulsvorträge und Round-Table-Diskussionen konnten neben Experten aus Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen namhafte politische Vertreter wie Jochen Flasbarth vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Nukleare Sicherheit oder Tobias Biermann von der Europäischen Kommission gewonnen werden.

(Bild:IWP)

Daneben gibt die wat 2018 erstmals auch explizit der Diskussion um den Wert des Wassers Raum. Welchen Stellenwert hat Trinkwasser in der Gesellschaft? Prof. Dr. Herbert Willems von der Universität Gießen wird eine Debatte anstoßen, die angesichts langanhaltender Trockenperioden und zugleich gestiegener Ansprüche an das Lebensmittel Nr. 1 wichtige Impulse liefern wird. Begleitet wird das hochkarätige Kongressprogramm von einer vielseitigen Gas-Wasser-Dialogmesse. Auf rund 6.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren über 100 Aussteller innovative Produkte und Dienstleistungen beider Branchen. Fachmesse, Kongress und zwei kommunikative Abendveranstaltungen bieten ideale Gelegenheiten, persönliche Netzwerke gezielt zu erweitern.

Zum Programm: https://www.gat-wat.de

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