Prozesskosten im Blick

 

Prozess-Controlling im Maschinen- und Anlagenbau

Welchen Beitrag leisten einzelne Abteilungen und Arbeitsteams zur Wertschöpfung des gesamten Unternehmens?

Während sogar zahlreiche Serienfertiger trotz hoch standardisierter Arbeitsabläufe keine ausreichenden Antworten auf diese Frage finden, trauen sich viele Sondermaschinen- und Anlagenbauer eine solch weitreichende Form des Prozess-Controllings gar nicht erst zu. Zu komplex erscheint ihnen der Fortgang ihrer ebenso lang laufenden wie kostenintensiven Investitionsgüterprojekte. Das auf die Organisation von Einzel- und Auftragsfertigern spezialisierte Beratungs- und Softwarehaus ams.Solution AG hat den Mangel an Transparenz zum Anlass genommen, das Analysespektrum seiner Monitoring-Lösung ams.controlling zu erweitern: Zusätzlich zu den vom leitenden Management geforderten Finanzkennzahlen liefert ams.controlling jetzt auch realwirtschaftliche Kennzahlen, mit denen sich die Produktivitäts-entwicklung aller Projekte und Unternehmensbereiche aktuell beurteilen lässt. Vertrieb und Marketing lassen sich dabei ebenso analysieren wie Konstruktion, Einkauf, Fertigung, Versand, Montage und Servicemanagement.

Dank seiner Integration in das unternehmensübergreifende Auftragsmanagementsystem ams.erp wertet ams.controlling die erforderlichen Projektdaten automatisiert aus. Wie ein Frühwarnsystem liefert die Monitoring-Lösung den verantwortlichen Mitarbeitern belastbare Informationen, um ihr mit zahlreichen Unsicherheiten verbundenes Projektgeschäft vorausschauender zu steuern. Grafische Controlling-Oberflächen, so genannte Dashboards, gewähren einen schnellen, aussagekräftigen Überblick über die aktuelle Performance der Abläufe. Zeigt sich ein Handlungsbedarf – wechselt zum Beispiel eine Kennzahlenampel von Grün auf Gelb – so gelangen die Verantwortlichen unmittelbar aus dem Dashboard heraus zu den Projektteilen, in denen sich die Verschlechterung der Performance abzeichnet. Auf diese Weise führt ams.controlling die Anwender punktgenau an die Stellen des Auftragsmanagements, an denen sie die Ursachen für den Leistungsabfall ermitteln und wirkungsvolle Gegenmaßnahmen einleiten können.Im Standardportfolio bietet ams.controlling Dashboards für die Auftragssteuerung (ERP), den Vertrieb und das Kundenmanagement (CRM) sowie den Finanzbereich. Sämtliche Controlling-Sichten können von den dazu berechtigten Nutzern angepasst und um weitere Dashboards unternehmensspezifisch erweitert werden.

Auftrags-Dashboard

Beispielsweise führt das Auftrags-Dashboard alle erfolgskritischen Informationen zu den laufenden Entwicklungs- und Fertigungsprojekten zusammen. Für sämtliche Kennzahlen lassen sich Schwellenwerte hinterlegen, die sich den Anforderungen des unternehmenseigenen Risikomanagements gemäß staffeln lassen. Somit können die Projektleitung und das Management präzise voreinstellen, wann sich die Statusanzeigen und -meldungen des Dashboards verändern sollen. Auf Wunsch lässt sich auch ein Eskalationsmanagement einrichten, im Rahmen dessen ams.erp die
Prozessverantwortlichen über kritische Statusveränderungen automatisch benachrichtigt, so zum Beispiel per E-Mail.

Die Kennzahlen des Auftrags-Dashboards dienen der Überwachung relevanter Projekttermine, der Darstellung kritischer Ressourcen, dem Kapazitäts- und Materialmanagement sowie der Budgetüberwachung und der Prognoserechnung. Zudem stellt das Dashboard die Budget- und Kostenverläufe auf einer Zeitachse dar. Ebenso macht die Lösung den Finanzierungsgrad der Aufträge permanent sichtbar. Zahlungsplanung und Anzeige der Deckungsbeiträge runden das Informationsangebot ab.

Dank der Integration in das Auftragsmanagementsystem treffen die auszuwertenden Projektdaten in Echtzeit ein. Entwicklungstrends sind deshalb ohne jeden Zeitverzug ablesbar. Somit gewinnen die Nutzer ausreichenden Handlungsspielraum, um wirksame Gegenmaßnahmen zu treffen und diese zum betriebswirtschaftlich sinnvollsten Zeitpunkt zu starten. Auf diese Weise wirkt ams.controlling kostspieligen Feuerwehraktionen entgegen. Anwender erhalten ein flexibles Analysewerkzeug, um sowohl ihre Liefertermine als auch ihre Budgets vorausschauend abzusichern. Der zentrale Nutzen ist die Transparenz für alle Anwender in der gesamten Struktur des Unternehmens.

 

Cebit 2012:  Halle 5, Stand F01

 

http://www.ams-erp.com

2 comments for “Prozesskosten im Blick

  1. Müller-Soft
    17. April 2015 at 14:52

    Gerade in der Einzelfertigung ist ein ganzheitliches Modul für das Projektmanagement das absolute Rückgrat des Systems! Gerade zu den Stichworten „Verlängerte Werkbank“ und „wachsende Stücklisten“ sollten professionelle Abbildungen möglich sein. Oftmals ist hier ein ERP-Vergleich nötig, um ein adäquates System zu finden.

  2. 19. Januar 2016 at 17:01

    In der Einzelfertigung spielt der Wertefluss ein entscheidende Rolle, weil sich die Wertschöpfung mit jedem Projekt anders gestaltet. Es beginnt mit der Fähigkeit ein neues Projekt möglichst schnell und kostenwahr zu kalkulieren und dabei auf die Erfahrung von ähnlichen Kundenprojekten zugreifen zu können. Sobald der Auftrag im Haus ist wird das Angebot als Soll-Zustand „eingefroren“ und die tatsächliche Umsetzung läuft als Ist dagegen. Hier gilt es auf zeit- und kostenseitige Abweichungen möglichst proaktiv reagieren zu können um entsprechende Maßnahmen zum Gegensteuern einzuleiten. Dementsprechend sind die im Beitrag erläuterten Dashboards sicherlich bei jedem User willkommen, wenn sie ihm praxistaugliche Unterstützung in der täglichen Arbeit bieten.

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