Rußpartikel reduzieren

Neue Nichtraucher-Therapie für Dieselmotoren

Exomission bekämpft Dieselabgase mit modernen Filtersystemen –und Wasser

 

Ausflugsdampfer erzeugen hohe Schifffahrtsemissionen Bild: ©umweltdienstleister

Bei neuen Diesel-PKW dank moderner Motorentechnik und aufwändiger Abgasnachbehandlung mittlerweile eine stark entschärfte Problematik. Doch gibt es immer noch viele Maschinen- und Fahrzeugarten, bei denen rückständige Abgasgesetzgebung und extrem lange Nutzungsdauern zu unzeitgemäß hohen Abgasemissionen führen. Dazu gehören etwa Binnenschiffe, Dieselloks sowie Baumaschinen. Bei den Seeschiffen, deren enormer Rußausstoß extrem klimaschädlich ist, besteht zusätzlich ein ganz besonderes Dilemma: Das hier überwiegend eingesetzte Schweröl, ein Abfallprodukt der Raffinerien, enthält Giftstoffe, die jeden Rußpartikelfilter binnen kurzer Zeit unwirksam werden ließen.

 

In dieses spannende Umfeld startet die im Februar neu gegründete Exomission Umwelttechnik GmbH im nordrhein-westfälischen Troisdorf. Die beiden Gründer, Uwe Israel und Stefan Fischer, die sich auf dem Gebiet der Entwicklung und Applikation von Abgasnachbehandlungs-Systemen einen Namen gemacht haben, eine klare Zielsetzung: Den Betreibern nicht nur emissionstechnisch hoch wirksame, sondern auch wirtschaftliche Problemlösungen anzubieten, deren Anschaffung sich sogar über Betriebskosten-einsparungen amortisieren.

 

Dazu gehört die von Exomission angebotene Kraftstoff-Wasser-Emulsion (KWE), ein Verfahren, das die Rußemissionen von Dieselmotoren um bis zu 90 % reduziert, gleichzeitig die Entstehung von Stickoxiden mindert und sogar den Kraftstoffverbrauch absenken kann.

 

 

Ebenso im Produktportfolio von Exomission: Klassische Abgasnachbehandlungstechnologien wie Partikelfilter und SCR-Systeme. Die Kombination der verschiedenen Technologien eröffnet dabei vollkommen neuartige Perspektiven bei der Emissionsminderung, so beispielsweise bei Seeschiffen: Mit der Emulsionstechnologie lassen sich die Rußemissionen, mit SCR-Systemen die Stickoxide nachhaltig minimieren. Dies gepaart mit Klima- und Kostenbilanz verbessernden Verbrauchseinsparungen. Da diese Technologie-Kombinationen zudem problemlos nachrüstbar sind, ergeben sich hier für die Betreiber sowie den Umwelt- und Klimaschutz hochinteressante Problemlösungen.

 

 

Ein weiteres Geschäftsfeld sehen die Exomission-Geschäftsführer im wachsenden Markt an stationären Motoren, die im Zuge der Energiewende zur Produktion von Strom und Wärme in Blockheizkraftwerken eingesetzt werden – und strenge Abgasgrenzwerte gelten, für deren Einhaltung   Exomission die jeweils geeigneten Katalysator-Systeme, so etwa für Erd- und Biogas-BHKW, entwickelt und liefert.

Auch hier lautet die Maxime: Höchste Umwelt- und Kosteneffizienz, also optimale Auslegung, hohe Standzeit und maximale Wartungsfreundlichkeit.

 

 

Derart ambitionierte Ziele setzen nicht nur gute Ideen und reichlich Erfahrung, sondern auch geeignete Mitstreiter voraus: Mit der Remus-Gruppe, vielen Auto-und Motorradfahrern für deren marktführende Sportauspuffanlagen bestens bekannt, verfügt das junge Unternehmen über einen sehr leistungsfähigen, technologisch exzellenten und international vernetzen Partner. Die Inhaber der Remus-Gruppe, die Familie Kresch, ist zusätzlich auch an Exomission beteiligt.

 

 

www.exomission.de

 

 

 

 

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