Vernetzt Arbeiten in der Cloud

Weniger CO2 und mehr Produktivität: Business Rooms und Cloud Computing

dst_17022Lange Anreise, unzäh­lige Sitzun­gen und Ablenkun­gen, immer weniger pro­duk­tive Zeit: Das Büro alter Schule hat seinen Zenit über­schrit­ten. Kurzfristig miet­bare Meet­ingräume in Kom­bi­na­tion mit aus­gereiftem Cloud Com­put­ing ermöglichen es Unternehmen, mit weniger Aufwand mehr Nutzen zu schaffen.

Viele Schweizer Unternehmen ver­lan­gen nach wie vor die physis­che Präsenz Ihrer Mitar­bei­t­en­den. Das Arbeiten zu Hause ist eine skep­tisch beäugte Aus­nahme. Die Nachteile dieser kon­ser­v­a­tiven Hal­tung sind bekannt: Das tägliche Pen­deln ver­langt von den Mitar­beit­ern viel Energie und Ner­ven, zudem setzt es die Verkehrsin­fra­struk­tur unter Druck. Eine hohe Umwelt­be­las­tung durch den motorisierten Indi­vid­u­alverkehr und mil­liar­den­schwere Aus­bauwellen für den ÖV sind die Fol­gen der kat­e­gorischen Präsenzpflicht.

Einen effizien­ten Ausweg bietet die Kom­bi­na­tion von Busi­ness Rooms und sicheren Cloud Computing-Lösungen. Büroräume wer­den nur gemietet, wenn man sie tat­säch­lich braucht, Spe­icher­platz und Rechen­power liefert die Cloud. Damit ent­fallen die hohen Fixkosten für Büroräume und sta­tionärer IT-Infrastruktur, gle­ichzeitig kön­nen zahlre­iche Fahrten ins Büro ver­mieden wer­den. Mitar­bei­t­ende, Infra­struk­tur und Umwelt prof­i­tieren mehrfach von solchen schlanken Lösun­gen: Der Stresspegel sinkt ebenso wie die Verkehrs­be­las­tung und die CO2–Emmis­sio­nen. Für Selb­ständige, aber auch angestellte Fachkräfte, die Büros im Prinzip nur für (Kunden-)Meetings benöti­gen, ist die kurzfristig nutzbare Büroin­fra­struk­tur ein Gewinn.

Gemein­sam genutzte Ressourcen, die nur im Bedarfs­fall beansprucht und bezahlt wer­den, sind das bekan­nteste Merk­mal der «Share­con­omy». Was von Trans­port­di­en­stleis­tern wie Mobil­ity oder Nextbike seit Jahren erfol­gre­ich für die Mobil­ität prak­tiziert wird, funk­tion­iert auch bei Sitzungsz­im­mern oder IT-Arbeitsplätzen.

Wer sich nur dann trifft, wenn es wirk­lich etwas zu besprechen gibt, arbeitet effizien­ter. Das konzen­tri­erte Arbeiten zu Hause bietet gegenüber den oft hek­tis­chen Gross­raum­büros mess­bare Vorteile. Christoph Bart­mann, Direk­tor des Goethe-Instituts in New York, bringt es in seinem 2013 erschienen Buch «Leben im Büro» auf den Punkt: «Im Büro droht ständig der Arte­rien­ver­schluss durch Sitzungs-Ablagerungen und Arbeits-Surrogate. Zu Hause hinge­gen wartet das Reich der Frei­heit und Effizienz.»

Nicht nur die Mitar­bei­t­en­den, auch die Umwelt gehört zu den Gewin­nern. Das zeigt eine ein­fache Über­legung: Wenn von den 540‘000 Arbeit­nehmern in der Schweiz nur 25 Prozent an einem bis zwei Tagen pro Woche auf die Anreise zum Arbeit­splatz verzichten wür­den, kön­nten die Kapaz­ität­sprob­leme auf der Strasse und Schiene prob­lem­los entschärft wer­den. So wären etwa die Sitz­platzka­paz­itäten der SBB auf einen Schlag im grü­nen Bere­ich – und das ohne die mil­liar­den­teuren Fabi-Ausbauschritte.

Damit diese Vision zur Real­ität wird, braucht es Glas­fasern statt Beton. Nicht die Verkehrs-, son­dern die Daten­in­fra­struk­tur müsste aus­ge­baut wer­den. Mehr Kapaz­ität auf den Bre­it­band– und Mobil­funknet­zen würde unzäh­lige physis­che Kon­feren­zen über­flüs­sig machen. Mit ver­schlüs­sel­ten 3D-Videokonferenzen, Voice over IP und sicheren Daten­spe­ich­ern wie Wuala lässt sich das Ver­sprechen der dig­i­talen Welt mit den schweiz­erischen Ansprüchen an Daten­schutz und Daten­sicher­heit verbinden. Mit einer klaren Strate­gie und Organ­i­sa­tion sowie der sorgfälti­gen Auswahl der Cloud-Software und zusät­zlicher Sicherheits-Tools kann dies prob­lem­los gewährleis­tet werden.

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