BBI-Airport mit KWK – Anlage

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Probebetrieb in den BBI-Energiezentralen der E.ON edis AG gestartet (14.06.2010)


12,5 Mio. EURO werden allein in 2010 in Projekt Schönefeld investiert


Bernd Dubberstein, Werner Lieckefett, Manfred Körtgen und Dr. Udo Haase starten die Energiezentralen des neuen Berliner Flughafens BBI. Foto: Michael Elsholtz

Mit einem symbolischen Knopfdruck wurde am 14. Juni 2010 der Probebetrieb in den Energiezentralen der E.ON edis AG für den Flughafen Berlin Brandenburg International BBI gestartet. Kraftvoll brummend sprang ein mehr als 3.000 PS-starkes MTU-Aggregat mit seinen 20 Zylindern an und drehte den zugehörigen 2,1 MW-Generator. Das hochmoderne Aggregat gehört zum Energiezentralen-Komplex der E.ON edis AG auf dem BBI-Gelände.


Künftig wird der BBI aus den Energiezentralen der E.ON edis mit rund 8 MW elektrischer Grundlast von 4 gasbetriebenen Blockheizkraftwerken versorgt. Im hocheffizienten Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungsverfahren wird mit diesen Modulen gleichzeitig die Grundlast der Wärme- und Kälte-
versorgung des künftigen Hauptstadt-Airports abgedeckt. Bei Bedarf sichern die Notstromdiesel der Notstromzentrale mit einer Gesamtleistung von über 10 MW alle betriebs- und sicherheitsrelevanten Funktionen des Flughafens. Mit dem erfolgreich gestarteten Probebetrieb liegt der nordostdeutsche Energieversorger weiterhin voll im Plan mit seinen Aktivitäten am größten Infrastrukturprojekt in den neuen Bundesländern. Insgesamt rund 40 Mio. EURO investiert E.ON edis in das Projekt Energiezentralen Schönefeld.


Bernd Dubberstein, Vorstandsvorsitzender der E.ON edis, betonte anlässlich des Probetriebes: „Unser Unternehmen stellt hier unter Beweis, dass wir als erfahrener Energie- und Infrastrukturdienstleister anspruchsvollste Aufgabenstellungen wie die Versorgung eines hochmodernen Airports termin- und qualitätsgerecht meistern. Die hohe Problemlösungskompetenz unserer Mitarbeiter und unsere flexiblen Strukturen erweisen sich auch bei diesem Vorhaben als Garant dafür.“


„Die zuverlässige, umweltfreundliche und kostengünstige Versorgung mit BHKW-Strom, Wärme und Kälte sowie die sichere Bereitstellung von Notstrom ist für einen Flughafen der Dimension von Berlin Brandenburg International ein entscheidendes Kriterium“, erläuterte Manfred Körtgen, Geschäftsführer Betrieb/BBI der Berliner Flughäfen. „Mit E.ON edis haben wir einen leistungsfähigen und zuverlässigen Partner, wie der heutige Start des Probebetriebes in den Energiezentralen einmal mehr unter Beweis stellt.“


Als andere noch an der Zukunft der Flughafenregion zweifelten, packte unser Regionalversorger mit an und schaffte wichtige energetische Voraussetzungen dafür, dass es mit Schönefeld und dem gesamten Umfeld heute und in Zukunft weiter wirtschaftlich vorangehen kann, würdigte Schönefelds Bürgermeister Udo Haase die E.ON edis AG als verlässlichen Partner.


Allein im laufenden Jahr wird der Energiedienstleister, der seinen Sitz im brandenburgischen Fürstenwalde/Spree hat, rund 12,5 Mio. EURO auf dem Gelände des BBI investieren. Erneut wird der größte Teil des Auftragsvolumens von Unternehmen aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern erbracht. Nachdem die Hochbauarbeiten durch die NCC Deutschland GmbH aus Fürstenwalde weitgehend abgeschlossen worden sind, arbeiten insbesondere die Energieanlagen Nord GmbH, Neubrandenburg, und die ME-LE Energietechnik GmbH, Torgelow, an der Wärme-, Kälte- und BHKW-Technik.


Ab Juli 2010 wird E.ON edis wie geplant die Notstromversorgung bereitstellen und ab September 2010 zunächst die Wärmeversorgung des Bestandsflughafens Schönefeld übernehmen. Insgesamt besteht der Komplex der Energiezentralen aus drei modernen und funktionalen Gebäuden zur Energieversorgung. Eine technische Besonderheit der Versorgungsanlagen ist der drittgrößte Kältespeicher Deutschlands mit einem Fassungsvermögen von 3.500 m³. Hier wird außerhalb von Bedarfsspitzen Kaltwasser gespeichert und zu Spitzenzeiten mit einer Entladeleistung von bis zu 5 MW abgerufen. Der Speicher hat einen Durchmesser von 18 Metern, bei einer Bauhöhe von 14 Metern, davon sind sechs Meter unterirdisch.


Der Betrieb der BBI-Energiezentralen wird künftig rund um die Uhr durch das neu gegründete Tochterunternehmen E.ON edis Contracting GmbH realisiert. Zwölf Mitarbeiter arbeiten in der Gesellschaft und etwa weitere zwölf werden über externe Dienstleistungsfirmen gebunden.






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