Feuer und Flamme für Industrieöfen

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Firmennetzwerk EMo schließt mit energieeffizienter Modernisierung Angebotslücke


Mühlheim/Ruhr. Ein Firmennetzwerk besetzt mit seinem einzigartigen Angebot zur energieeffizienten Aufarbeitung von industriellen Ofenanlagen ein umweltrelevantes und zugleich umsatzstarkes Zukunftsfeld: EMo – Energieoptimierte Modernisierung von Ofenanlagen. Seit rund 500 Tagen am Markt, vermeldete der Zusammenschluss von acht Spezialdienstleistern jetzt erstmals nennenswerten Zusatzumsatz. Nach Aussage von Netzwerkmanagerin Melanie Abbondanzieri werde EMo inzwischen branchenweit nachgefragt, wenn es um zusammenhängende Modernisierungskonzepte, Handlungsempfehlungen und Konzeptrealisierung geht.


Das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Nemo-Firmennetz (www.emo-net.de) mit Sitz in Mühlheim/Ruhr agiert zu den Stichworten Energieeinsparung, Betriebskostensenkung und CO2-Zertifizierung in einem Strategiefeld höchster volkswirtschaftlicher Priorität. Einer vom Bundesumweltministerium im Vorjahr veröffentlichten Energieeffizienz- Studie (http://bit.ly/aWEvRU) zufolge, entfallen in Deutschland 30 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs auf die Industrie. Die Hälfte des industriellen Prozesswärmebedarfs würde durch Industrieöfen verursacht, heißt es. Bis 2020, so die Experten u.a. von Fraunhofer und Prognos weiter, müsste die Effizienz mit Gas oder Elektroenergie betriebener Industrieöfen deshalb um 40 Prozent verbessert werden.


Vor dieser Handlungsaufforderung an die Industrie hat das Netzwerk gerade eine eigene Bedarfsumfrage gestartet. Dabei stehen im besonderen Maße Industrieofenanlagen im Mittelpunkt, die in den 80-er oder 90-er Jahren in Betrieb genommen wurden und landläufig noch als „modern“ gelten. „Industrieöfen sind wie Waschmaschinen: Nach ein paar Jahren Laufzeit sind Verbrauch und Leistung nicht mehr zeitgemäß“, vergleicht Abbondanzieri. Während bei der Haushaltstechnik eine Neuanschaffung mit geringerem Elektro- und Wasserverbrauch zumeist nicht schwerfalle, zögerten Betreiber von Ofenanlagen hingegen aus Kostengründen eine Grundsatzentscheidung über Modernisierung bzw. die Errichtung einer Neuanlage so weit wie möglich hinaus.


„Die Praxis beweist: Eine Modernisierung mit Energie- und Verbrauchswerten, die die derzeitigen Anforderungen des Gesetzgebers in den Eckwerten sogar unterschreiten, ist im Vergleich zu Neuinvestitionen oft um zwei Drittel kostengünstiger und zudem aus einer Hand“, weiß die Netzwerkerin. Die EMo-Konzeption sieht deshalb eine übergreifende Betrachtung der einzelnen Bereiche Mechanik – Elektrik – Beheizung – Feuerfest – Prozessführung – Logistik vor. So aufgesplittet, könnte bereits in einem ersten Modernisierungsschritt bis zu 25 % der zugeführten Energie gespart werden, weiß Abbondanzieri. Mit diesen Werten lasse sich auch die Frage nach der Amortisationszeit schnell beantworten.


NEMO-Netzwerk EMo – Energieoptimierte Modernisierung von Ofenanlagen; www.emo-net.de, Netzwerkmanagement: Frau Melanie Abbondanzieri, E-Mail: ab@zenit.de





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