Windpark in Frankreich wird ausgebaut

 

Bild: HSE

Die HSE baut ihre eigene Ökostromproduktion weiter aus und wird in Frankreich zwei neue Windparks errichten. Ende August hat der Darmstädter Energieversorger die Verträge für die beiden Windparks mit einer Gesamtleistung von 22 Megawatt (MW) unterzeichnet. Sie werden in den kommenden Monaten errichtet und Anfang 2012 ans Netz gehen. Damit besitzt das Unternehmen in Frankreich fünf Windparks mit einer Gesamtleistung von rund 55 MW. Projektentwickler für alle fünf Windparks ist die Energiequelle GmbH mit Sitz in Brandenburg. Darüber hinaus steht die HSE in Kaufverhandlungen über einen weiteren Windpark in Frankreich.

 

„Der Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland ist von der Politik zwar beschlossen, entscheidend aber ist, dass Wegbereiter wie die HSE die notwendigen Investitionen für die Energiewende tätigen. Wir setzen jedenfalls konsequent unser Investitionsprogramm fort“, sagt der HSE-Vorstandsvorsitzende HSE Albert Filbert.

 

Der Windpark Charmois mit sechs Windenergieanlagen vom Typ Repower MM92 und einer Gesamtleistung von 12 MW liegt circa 50 Kilometer westlich von Nancy im Departement Meuse. Am zweiten Standort Montafilant in der Region Pays de la Loire in der Nähe von Rennes werden fünf Windenergieanlagen des Typs Repower MM92 mit einer installierten Gesamtleistung von 10 MW errichtet. Die beiden Windparks werden pro Jahr über 57,5 Mio. Kilowattstunden Strom produzieren. Dies reicht aus, um rund 20.000 Haushalte mit Ökostrom zu versorgen. Im Vergleich mit dem Strommix in Deutschland werden dadurch jährlich etwa 34.000 Tonnen des Treibhausgases C02 vermieden.

 

Insgesamt hat die HSE derzeit 260 MW regenerative Kraftwerksleistung in Bau und Betrieb. Damit lassen sich pro Jahr rund 665.000 Megawattstun-den Ökostrom erzeugen. Dies entspricht dem Stromverbrauch von über 220.000 Haushalten. Etwa 385.000 Tonnen Kohlendioxid werden damit pro Jahr vermieden. Bis 2015 wird das Unternehmen über eine Milliarde Euro in regenerative Stromerzeugung investieren und damit über 450 MW Kraftwerksleistung im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien verfügen.

 

Die HSE ist mit einem Jahresumsatz von 3,7 Milliarden Euro einer der größten Regionalversorger in Deutschland und steht mit seinem strategischen Dreiklang von CO2 vermeiden, verringern und kompensieren für eine nachhaltige Energieversorgung. Die Vertriebstochter ENTEGA hat 2010 rund 1,9 Terrawattstunden Ökostrom und 1,0 Terrawattstunden klimaneutrales Erdgas abgesetzt. Damit ist das Unternehmen einer der größten Anbieter klimaneutraler Energien in Deutschland.

 

 

http://www.hse.ag

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