Akustikforschung für die Ohren

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Neue DFG-Forschergruppe „Simulation and Evaluation of Acoustical Environments“ (SEACEN) unter der Leitung von Professor Stefan Weinzierl an der TU Berlin


„Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet neun neue Forschergruppen ein. Dies beschloss der Senat der DFG auf seiner Februar-Sitzung in Bonn. Die neuen Verbünde sollen Forscherinnen und Forschern Gelegenheit bieten, sich aktuellen und drängenden Fragestellungen in ihren Fächern zu widmen und neue Arbeitsansätze zu entwickeln.“


„Die Forschergruppe „Simulation and Evaluation of Acoustical Environments“ (SEACEN) ist die erste Forschergruppe im neuen DFG-Fördergebiet Akustik. Der neue Verbund, an dem auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Israel und den Niederlanden beteiligt sind, befasst sich mit der sogenannten „Auralisation“, also der „Hörbarmachung“ akustischer Realitäten. Die Erforschung dieses Verfahrens hat nicht nur für die Grundlagenforschung hohe Bedeutung, sondern auch für vielfältige Anwendungen im Bereich von Medien, Raumakustik und virtueller Realität. Nicht zuletzt sollen die Forschungsergebnisse Fragen beantworten helfen wie: Wie kann die akustische Qualität eines Raumes objektiviert werden? Wie kann Musik aus dem Konzertsaal möglichst wirklichkeitsnah andernorts erschallen? Wie muss der Klang aufgezeichnet, verarbeitet und reproduziert werden, damit vor allem der akustische Raumeindruck des Konzertsaals nicht verloren geht? Wie müssen virtuelle Klangfelder modelliert und wiedergegeben werden, um akustisch naturgetreue Raumeindrücke zu erzeugen?


Elektrische Energieübertragungsnetze verbinden Kraftwerke über ganze Kontinente hinweg, liefern den Strom an den Kunden und sind Marktplatz und Integrationsplattform für erneuerbare Energien. Die Anforderungen an die Netze werden immer komplexer – und damit auch die Anforderungen an ihre Steuerung, Überwachung und ihren Schutz. Eine neue Forschergruppe will nun neue Schutz- und Leitsysteme für Energiesysteme der höchsten Spannungsebenen entwickeln, die sich transkontinental aufspannen. Dabei geht es zum einen um die Forschung an neuen schutz- und leittechnischen Algorithmen; diese sollen beispielsweise die Systemüberwachung optimieren, Reaktionen auf kurzfristige Überlastungen verbessern und Großstörungen leichter vermeiden lassen. Zum anderen werden leistungsfähige Kommunikationsnetzwerke und -strategien im Sinne einer echtzeitfähigen Informations- und Kommunikationstechnik erforscht. Gerade durch die Kombination beider Schwerpunkte soll der Betrieb der elektrischen Energieübertragungssysteme noch zuverlässiger und sicherer werden.



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