Wettbewerb macht Zukunft

 

 

Nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin gratuliert ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Hochschulwettbewerbs  ZukunftErfindenNRW

 

Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, hat heute in Bonn die mit insgesamt 41.000 dotierten Preise des Hochschulwettbewerbs ZukunftErfindenNRW verliehen. Ausgezeichnet wurden vier Wissenschaftlerteams der Hochschule Niederrhein, der Fachhochschule Gelsenkirchen sowie der Universitäten Duisburg-Essen und Paderborn für ihre innovativen Erfindungen mit hohem Marktpotenzial.

„Wir brauchen kreative Erfindungen aus den Hochschulen, weil sie Lösungen für die großen Zukunftsfragen wie Klimaschutz, Ressourcen und alternde Gesellschaft aufzeigen können“, sagte Wissenschaftsministerin Schulze bei der Preisverleihung.

 

Ausgeschrieben hatte das Wissenschaftsministerium Nordrhein-Westfalen den Hochschulwettbewerb gemeinsam mit der Patentvermarktungs-gesellschaft PROvendis GmbH Anfang Juni 2011. Bis Ende Juli hatten sich 140 Forscherinnen und Forscher mit ihren Erfindungen beworben. Eine namhafte Jury mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Wissenschaftsministerium entschied sich für vier Preisträger.

 

 

 

Von link nach rechts: Prof. Dr. H.H. von Grünberg, Präsident der Hochschule Niederrhein; Prof. Dr.-Ing. Maike Rabe, HS Niederrhein; E. Lempa, HS Niederrhein; Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW; A. Schillert, PROvendis GmbH; C. Steinem, HS Niederrhein; H.-J. Alt, Clustermanager ProduktionNRW, Vorsitzender der Jury

Für selbstleuchtende Textilien erhielten Textil- und Bekleidungstechnikerinnen der Hochschule Niederrhein den mit 15.000 Euro dotierten ersten Preis des Hochschulwettbewerbs ZukunftErfindenNRW. Evelyn Lempa, Christine Maria Steinem und Prof. Dr. Maike Rabe haben das Verfahren E-Lumi-Tex entwickelt, mit dem man die Produktion selbstleuchtender Spezialtextilien in traditionelle Veredlungsprozesse integrieren kann. Das flexible Textil leuchtet nach Anlage eines elektrischen Potenzials von innen her. Erste Anwendung findet es bei Innenrollos oder Markisen. Im Gegensatz zur herkömmlichen Herstellung elektrolumineszenter Textilien benötigt das neue Verfahren keine eingewebten Metallfäden oder sonstige leitfähige Untergründe im Textil. Die Forscherinnen entwickelten E-Lumi-Tex zunächst für Dekorationszwecke im Heimtex- und Objektbereich. Darüber hinaus lassen sich zum Beispiel Textilien im Mobilbereich sowie Sicherheitstextilien mit der Technologie funktionalisieren.

 

 

Den mit 10.000 Euro dotierten zweiten Preis erhalten Elektrotechniker der Fachhochschule Gelsenkirchen für die Entwicklung eines modularen Brennstoffzellenstacks mit hydraulischer Verpressung der einzelnen Zellen zur Stromerzeugung bei erhöhter Lebensdauer. Prof. Dr. Michael Brodmann, Martin Greda, Cristian Mutascu und Jeffrey Roth haben einen Brennstoffzellenstack entwickelt, bei dem die einzelnen Brennstoffzellenmodule ausgewechselt und ihre Anzahl auf die jeweilige Anwendung angepasst werden können.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*