Neuer Entgelttarifvertrag für Entsorgungsbranche tritt in Kraft

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Der am 01.02.2011 zwischen dem BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. in seiner Funktion als Arbeitgeberverband der privaten Entsorgungs- und Kreislaufwirtschaft und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di vereinbarte neue Entgelttarifvertrag für die private Entsorgungsbranche tritt nunmehr in Kraft. Die zuständigen Gremien von BDE und ver.di haben den Entgelttarifvertrag, der bis zum 31.12.2011 gilt, innerhalb der Erklärungsfrist gebilligt.


Folgende Regelungen wurden getroffen:


Für den Zeitraum 01.05.2010 bis 31.12.2010 erhalten die Beschäftigten in tarifgebundenen Unternehmen rückwirkend eine Einmalzahlung in Höhe von 350 Euro, die gegebenenfalls anteilig ausgezahlt wird. Auszubildende erhalten 100 Euro. Rückwirkend zum 01.01.2011 werden die Entgelte für Beschäftigte und Auszubildende um 2 Prozent erhöht.


Beide Seiten verständigten sich zudem darauf, die so genannte Tarifautomatik zeitlich zu strecken. Während die Löhne neuer Arbeitnehmer bislang innerhalb von sieben Jahren automatisch von 80 Prozent des Tarifentgelts (Einstiegsentgelt) auf 100 Prozent des Tarifentgeltes anstiegen, wird dieser Prozess ab sofort 10 Jahre dauern.


Dr. Thorsten Grenz (Veolia Umweltservice GmbH), BDE-Vizepräsident und zugleich Vorsitzender der Kleinen Tarifkommission, bezeichnete die Tarifeinigung als „vertretbar“. Sie passe insgesamt in die aktuelle wirtschaftliche Situation, werde jedoch kaum zu einer Ausweitung der Tarifbindung führen.




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