Gewebe zart getrennt

 

PVDF / ECTFE Gewebeplatten

Der Herausforderung Fluorkunststoffgewebeplatten wieder verwendbar zu machen, hat sich ein Appenzeller Unternehmen gestellt und führt Acryl-, Polyester- oder auch Glasfasergewebe die mit PVDF, ECTFE oder anderen Kunststoffen verbunden sind dem Wirtschaftskreislauf wieder zu.

Fluorkunststoffe sind thermisch hoch stabil, besonders beständig gegenüber zahlreichen Chemikalien und werden daher z.B. zur Auskleidung von Behältern, in der Galvanik, der Lebensmittelindustrie oder in der Photovoltaik eingesetzt. Bei vielen dieser Anwendungen werden die Fluorpolymere mit Gewebe verbunden um die Haftbarkeit zu verbessern. Die Materialpaarung erschwert und verteuert jedoch die Entsorgung. Das Trennen der Verbünde war vielen Unternehmen zu kostspielig, so dass die Materialien auf dem Sondermüll entsorgt oder verbrannt wurden.

Endprodukte der Abnehmer

Die Minger Kunststofftechnik AG hat für zahlreiche Fluorkunststoffe eine Möglichkeit entwickelt, diese sortenrein von sämtlichen Begleitmaterialien zu trennen, aufzubereiten und als Granulat wieder für die Produktion zur Verfügung zu stellen. Dies stellt ein aktives Product-Life-Cycle-Management dar, wodurch jetzt ein großer Anteil zur Wiederverwertung wertvoller Ressourcen und zur Reduzierung des CO2 Ausstoßes erreicht wird.

 

„Dem Umgang mit Ressourcen und eine verbesserte Recyclingqoute bei kritischen Materialien wurde bisher nicht genügend Rechnung getragen. Oftmals ein Mangel an ingenieurtechnischer Baukunst, aber auch fehlender Materialrückflüsse. Den Markt immer im Blick beobachten wir schon seit geraumer Zeit dass sich die Rücklaufqouten aus den kritischen Bereichen dank verbesserter europaweiter Rücknahmesysteme ständig steigern. Ein Grund für uns Verfahren zu entwickeln, die einen nachhaltigen und umweltschonenden Recyclingprozess ermöglichen. Für einen reproduzierbaren Prozess haben wir die Verfahrenstechnik optimiert und produzieren mittlerweile mit einer eigens entwickelten Sondermaschine rund um die Uhr“, berichtet Bruno Ofner Geschäftsführender Gesellschafter der Minger Kunststofftechnik AG.

Zum Unternehmen:

Monofilament- und Folienabfälle die ebenso aufbereitet werden können

Die Minger Kunststofftechnik AG hat sich auf das wiederaufbereiten, Recycling von Fluorkunststoffen und hochwertigen thermischen Kunststoffen spezialisiert und zählt damit zu wenigen Spezialisten weltweit, die diese Dienstleistung anbieten können. Die jahrelange Erfahrung und Sammlung von Know-how über Generationen hat dazu geführt, dass die Minger Kunststofftechnik AG eines der einzigen Unternehmen weltweit ist, die auch Fluorkunststoffgewebeplatten wieder verwendbar machen.

Das Know-how, das sich die Minger Kunststofftechnik AG erarbeitet hat, setzt das Unternehmen u.a. für hochwertigere, technische Kunststoffe ein und compoundiert nach Kundenwunsch zahlreiche recycelte Materialien so, dass das Endprodukt individuelle, kundenspezifische Eigenschaften erfüllt.

Sowohl der Einkauf der Kunststoffabfälle als auch die Vermarktung der recycelten Kunststoffe erfolgen weltweit – gerade im Bereich der Fluorkunststoffe verteilen sich Anbieter und Abnehmer auf allen Kontinenten. Beliefert werden vom Appenzell aus verschiedenste Verarbeiter von Extrusions- und Spritzgussteilender chemischen Industrie, der Automobilzuliefererindustrie, der Elektronikindustrie und der Bauindustrie.

 

 

Neuheit zur Fakuma:

18.-22.10. 2011 Messe Friedrichshafen

Halle B4 Stand 4301

Minger Kunststofftechnik AG

Industriestrasse 19

CH-9050 Appenzell / Switzerland

Ansprechpartner: Bruno Ofner

 

 

http://www.minger.ch

 

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