EEG-Subventionen neu ausrichten

„EEG-Subventionsmaschine muss dringend in die Werkstatt, so das Fazit während der heutigen Jahrespressekonfernz des Wirtschaftsrates der CDU e.V.  “

 

WR-Politpuls: Aktuelle Einschätzung der wirtschaftlichen und politischen Situation Deutschlands / Grafik: TNS Emnid

„Deutschland droht eine Deindustrialisierung mit dramatischen Folgen für den Arbeitsmarkt. Eine der ersten Amtshandlungen der neuen Bundesregierung muss die Neujustierung der Energiewende mit einer Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sein“, fordert der Präsident des Wirtschaftsrates der CDU e.V., Kurt J. Lauk. Für 90 Prozent der Unternehmer im Wirtschaftsrat ist eine sichere und bezahlbare Energieversorgung wichtig. Dies ergab die jüngste Umfrage des Wirtschaftsrates unter seinen Mitgliedern mit einer Beteiligung von 2.250 Unternehmern in Zusammenarbeit mit TNSEmnid.

 

 

Rund 86 Prozent der Mitglieder des Wirtschaftsrates sehen im Anstieg der Energiepreise eine ernsthafte Bedrohung für den Industriestandort Deutschland. 74 Prozent sind unzufrieden mit der Energiepolitik der Bundesregierung – bei keinem anderem Politikfeld ist die Enttäuschung so groß. „Die Lasten der Energiewende wirken umso drastischer, als die Erdgas- und Ölrevolution in Nordamerika die Weltkarte der Energiewirtschaft dramatisch verändert: Neue, innovative Industrieunternehmen und die damit verbundenen Arbeitsplätze entstehen derzeit verstärkt außerhalb Europas“, sagt Lauk. „Oberste Priorität muss sein, die Ursache der Energie-Kostenexplosion an der Wurzel zu packen. Das heißt: Die überdrehte EEG-Subventionsmaschine muss jetzt dringend in die Werkstatt.“ Dazu sei es entscheidend, dass der wegweisende Paradigmenwechsel zur Markt- und Systemintegration von erneuer- baren Energien jetzt eingeleitet werde. Der Wirtschaftsrat hat deshalb ein eigenes Marktintegrationsmodell für erneuerbare Energien vorgelegt.

 

Die Broschüre ist abrufbar unter:  EEG-Subvention

 

 

http://www.wirtschaftsrat.de

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