A+A 2013 mit Buchungsrekord

 

Corporate Health & Corporate Fashion stehen dieses Jahr besonders im Blickpunkt

 

Foto: Messe Duesseldorf / constanze tillmann

Die A+A 2013 wird vom 5. bis 8. November mit einem neuen Buchungsrekord in Düsseldorf an den Start gehen und ihren Wachstumskurs weiter fortsetzen. Zur international führenden Veranstaltung für sicheres und gesundes Arbeiten (Fachmesse + Kongress) haben die rund 1.600 Aussteller mit 60.655 Quadratmetern so viel Fläche gebucht wie nie zuvor in der Veranstaltungshistorie (A+A 2011: 57.584 m²). Sie werden ein umfangreiches Produkt- und Servicespektrum präsentieren und thematisieren zu den Veranstaltungsschwerpunkten: Persönlicher Schutz, betriebliche Sicherheit, spezielle Ausrüstungen für den Katastrophenschutz und Gesundheit bei der Arbeit. Zweidrittel der Aussteller sind internationale Beteiligungen. Die stärkste Flächennachfrage kommt nach Deutschland (28.500 m²) aus Italien (4.600 m²), China (3.300 m²), Großbritannien (3.200 m²), Frankreich (2.830 m²) und den Niederlanden (2.000 m²).

 

Bestimmte Aspekte werden dieses Jahr noch stärker in den Fokus rücken, wie Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, erklärt: „Speziell der Markt für Corporate Fashion/ Image Wear wächst. Für diesen stark modisch orientierten Bereich der Berufs- und Schutzbekleidung werden wir mit unserem Ausstellerangebot und der A+A Modenschau neue Zielgruppen an die A+A heranführen, beispielsweise Entscheidungsträger aus Unternehmen mit Bedarf an individuell konfektionierter Bekleidung.“

 

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sowie eines insgesamt gesteigerten Gesundheitsbewusstseins gewinnt auch ein Themen-„Klassiker“ im A+A-Programm weiter an Bedeutung. „Immer mehr Unternehmen erkennen das betriebliche Gesundheitsmanagement als wichtigen Erfolgsfaktor an. Es gilt, die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu erhalten und physischen sowie psychischen Belastungen entgegenzuwirken. Die A+A zeigt hier die komplette inhaltliche Bandbreite von Corporate Health“, wie Birgit Horn, Director der Messe Düsseldorf für die A+A, im Ausblick auf das Angebot in Fachmesse, Kongress, der begleitenden Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation ILO (International Labour Organization) und der Sonderschauen hervorhebt.

 

Die inhaltliche Bandbreite umfasst dabei gesunde Ernährung, Entspannungsmethoden, Drogenprävention oder auch Programme zum Erhalt der Fitness.

 

Themenpark WorkplaceDesign zeigt Best Practices

 

Gleich ob es um ein zu hohes Arbeitspensum geht, um Kommunikationsdruck durch zu viele E-Mails, permanente Erreichbarkeit, mangelnde Anerkennung, schlechtes Teamwork oder einen nicht tätigkeitsgerechten Arbeitsplatz – hier ist richtiges Führungsverhalten gefragt und eine entsprechend angepasste Arbeitsgestaltung und Arbeitsorganisation. Wie es richtig geht, thematisiert die A+A 2013.

 

So wird der Themenpark WorkplaceDesign in Halle 10 sich speziell dem Thema ergonomische Arbeitsplatzgestaltung widmen und beispielhafte Lösungen für unterschiedliche Branchen sowie Belastungsprofile aufzeigen – vom Arbeitsplatz im Büro, in der Montage, an einer Logistik-Packstation oder in einem medizinischen Labor. Ein in den Themenpark integriertes Forum vermittelt in Vorträgen „Best Practices“ aus Unternehmen. Das Ausstellerangebot zu Corporate Health wird ebenfalls in Halle 10 in der Corporate Health Plaza zusammengefasst und für die Fachbesucher entsprechend gestalterisch „ausgeflaggt“.

 

Corporate Fashion setzt modische Akzente

 

Als wichtigste Branchenplattform weltweit für persönliche Schutzausrüstungen und Schutzbekleidung, konnte die A+A auf Grund der verstärkten Konvergenz von Schutz- und Berufskleidung in den letzten Jahren ihre Stellung auch in Bezug auf die so genannte Corporate Fashion/ Image Wear deutlich verbessern und zählt mittlerweile international zu den bedeutendsten Veranstaltungen dieses Segments. Dafür steht neben dem Aussteller-Angebot der Hersteller auch das der Systemanbieter (Komplett-Dienstleister) sowie der Zulieferer von Geweben und Materialien für die textile Fertigung.

 

Die Bedeutung von Corporate Fashion/ Image Wear, also der stark modisch orientierten Berufsbekleidung mit eher leichter Schutzfunktion wird in den kommenden Jahren noch weiter zunehmen. Denn mit individuell konfektionierter und gestalteter Kleidung lässt sich das Firmen-Image optisch gegenüber den Kunden „transportieren“.

 

Welche Trümpfe die Anbieter im Hinblick auf die Qualität, Funktionalität, den Tragekomfort und die aktuellen modischen Trends ausspielen, zeigt als fester A+A-Bestandteil die A+A Modenschau (im Live-Pavillon an der Halle 4).

 

„Safety & Security“ – bei der A+A klar gegliedert

 

Zur A+A 2013 werden acht Hallen des Messegeländes komplett ausgelastet sein. Die thematische Zuordnung zu den Hallen erfolgt klar gegliedert entsprechend der Besucher-„Laufachsen“. Aussteller für den Bereich der Persönlichen Schutzausrüstungen („Safety“) belegen die Hallen 3, 4, 5, 7.0, 9 und 10.

 

Die parallele Laufachse zu diesen „Safety“-Angeboten für den inviduellen Schutz bilden die „Security“-Themen betriebliche Sicherheit und spezielle Ausrüstungen für den Katastrophenschutz in den Hallen 6 und 7a. Hier werden auch der Themenpark Betrieblicher Brand- und Katastrophenschutz (Halle 6/ Partner: Werkfeuerwehrverband Deutschland WFV) sowie der Innovationspark Safety & Security (Halle 7a) mit Livedemonstrationen und Präsentationen von innovativen Produkten und Dienstleistungen Wissen für die Besucher erlebbar machen.

 

Partnerland Türkei

 

Zuletzt kam bereits jeder vierte Besucher der A+A aus dem Ausland. Um die Internationalisierung noch weiter zu forcieren, zeigen im Rahmen der A+A Partnerländer in besonderem Maße Flagge, z. B. Russland 2009 und Polen 2011. Partnerland der A+A 2013 ist die Türkei. Allein 4 Millionen Menschen arbeiten hier in der Textilindustrie. Auf Grund der Stärke der erwerbstätigen Bevölkerung mit insgesamt gut 23 Millionen Beschäftigten, eines überdurchschnittlichen Wirtschaftswachstums in den letzten Jahren und ehrgeiziger politischer Zielsetzungen und neuer Gesetze zur Verbesserung des Arbeitsschutzes gilt das Land als lukrativer Zukunftsmarkt für die Anbieter von Schutzartikeln und Sicherheitslösungen. Einen Schwerpunkt der Partnerlandaktivitäten bildet am 5.11. der deutsch-türkische Arbeitsschutzdialog unter Beteiligung wichtiger Branchenverbände, Institutionen und der Politik, etwa einer Delegation des türkischen Ministeriums für Arbeit und soziale Sicherung. Diese Delegation wird angeführt von Halil Etyemez, stellvertretender Minister für Arbeit und soziale Sicherung der Türkei.

 

A+A Kongress und ILO Conference

 

Fester Bestandteil der A+A ist neben der Fachmesse und den integrierten Themenparks der internationale A+A Kongress (zuletzt mehr als 5.000 Teilnehmer). In gut 60 Veranstaltungsreihen richtet er sich inhaltlich aus an den Bereichen Sicherheit, Gesundheit und Ergonomie. Länderübergreifend viel beachtet dürfte als Bestandteil des A+A Kongresses auch wieder die Konferenz der ILO (International Labour Organization) sein, als Dialog und Informationsplattform zu weltweiten Trends in der Prävention. Hauptaugenmerk liegt diesmal auf Berufskrankheiten und der Konferenztitel bringt es im Vorgriff auf die simultan gedolmetschten Tagungsveranstaltungen treffend auf den Punkt: „Sichtbar machen“ – Anerkennung, Prävention, Entschädigung von Berufskrankheiten.

 

Young talents – die Talentinitiative der A+A

 

Für Studierende bietet die A+A 2013 besondere Chancen. Die Talentinitiative „young talents“ der A+A bringt Firmen und Nachwuchskräfte zusammen und zeigt attraktive berufliche Einstiegswege in eine wichtige Zukunftsbranche. Über das Internet-Portal der A+A (http://www.AplusA.de/young_talents) können sich Studentinnen und Studenten über aktuelle Job-Angebote bei ausstellenden Firmen informieren. Die A+A 2013 bietet dann bereits beste Möglichkeiten für erste persönliche Gespräche.

 

Die A+A startete im Jahr 1954 als Veranstaltung für „Arbeitsschutz + Arbeitsmedizin“ und findet im Zwei-Jahres-Turnus statt. Zur Kernzielgruppe zählen Experten aus dem betrieblichen Arbeitsschutz- und Sicherheitsmanagement, Personalverantwortliche, Einkäufer aus der Industrie, Betriebsärzte, Inhaber kleinerer Betriebe oder auch Personal- und Betriebsräte sowie Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Polizei.

 

http://www.aplusa.de

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