VKU fordert stärkere Nutzung von Bioabfällen

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„Die Verwertung von Bioabfällen leistet einen wichtigen Beitrag für einen wirksamen Klima- und Ressourcenschutz. Wir dürfen diese Potenziale nicht ungenutzt lassen“, verkündete VKU-Vize-Präsident, Dr. Rüdiger Siechau, am Rande der Fachtagung „Hamburg T.R.E.N.D. – Bioabfall als Wertstoff“.


Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) unterstützt die Einführung von verpflichtenden Zielen für die getrennte Sammlung und das Recycling von biologisch abbaubaren Abfällen auf EU- und nationaler Ebene. In einer Stellungnahme an die Europäische Kommission hat sich der VKU für die flächendeckende Einführung der Biotonne ausgesprochen.


„Im Rahmen gesetzlicher Vorgaben bei der Einführung der Biotonne muss die Kompetenz bei den zuständigen lokalen oder regionalen Behörden liegen“, so Siechau. Die Entscheidung zugunsten einer bestimmten Strategie der Nutzung von Bioabfällen kann nur unter Prüfung der jeweiligen lokalen Verhältnisse wie Siedlungsstruktur, Eigenschaften des Bioabfalls und unter Berücksichtigung der bereits existierenden Anlagen getroffen werden.


Bioabfälle können energetisch und stofflich verwertet werden. Mit dem daraus produzierten Biogas können Fahrzeuge betankt oder Strom produziert werden. Bei der stofflichen Verwertung entsteht hochwertiger Humus – ein wertvolles Produkt, um die in Mitteleuropa vielerorts leidenden Böden wieder aufzuwerten. „Die technologischen Fortschritte, die wir in diesem Bereich erleben, sind enorm und wir haben gerade erst begonnen, diese voll auszuschöpfen“, erklärte Siechau.


Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vertritt rund 1.400 kommunalwirtschaftliche Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser und Abfallwirtschaft. Mit über 240.000 Beschäftigten wurden 2008 Umsatzerlöse von rund 92 Milliarden Euro erwirtschaftet und etwa 8,8 Milliarden Euro investiert. Die VKU-Mitgliedsunternehmen haben im Endkundensegment einen Marktanteil von 54,2 Prozent in der Strom-, 51,4 Prozent in der Erdgas-, 77,5 Prozent in der Trinkwasser-, 53,6 Prozent in der Wärmeversorgung und 11,8 Prozent in der Abwasserentsorgung.



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