WASSER BERLIN INTERNATIONAL wartet mit umfangreichen Neuerungen auf

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Die Branche trifft sich für vier Tage in der deutschen Hauptstadt

 

WASSER BERLIN 2009 - Fachbesucherakkreditierung am Eingang Süd

Wenn die nächste WASSER BERLIN INTERNATIONAL am 2. Mai ihre Tore öffnet, wird sie laut Aussage der Verantwortlichen zahlreiche Neuerungen präsentieren. Dabei sind alle Maßnahmen konsequent auf einen hohen Nutzwert für Besucher wie Aussteller ausgerichtet. Die Veranstaltung will damit ihren Anspruch als die führende europäische Leitmesse für die Wasserver- und -entsorgung erneut unterstreichen.

 

Komplett neu in seiner Art ist zum Beispiel der begleitende Kongress. Unter dem Titel „wat + WASSER BERLIN 2011“ wird er erstmals gemeinsam von allen relevanten Fachverbänden unter Federführung des DVGW organisiert. Über 120 Einzelvorträge decken das gesamte Spektrum der Branche an aktuellen Themen ab. Dabei fließen insbesondere Praxiserfahrungen in die Programmgestaltung ein. Ein echtes Alleinstellungs- merkmal, da keine andere Veranstaltung eine derartige Nähe zu den alltäglichen Aufgaben in der Wasserver- und –entsorgung zu bieten hat. Die Schwerpunkte reichen von Maßnahmen zur Kostenoptimierung über umwelt- und trinkwasserpolitische Ziele bis hin zu Fragen der Wasser-

aufbereitung und des Gewässerschutzes. Darüber hinaus findet das aktuelle Engagement zur weiteren Verbesserung der Energie-Effizienz am Beispiel von Geothermie sowie der energetischen Nutzung von Trink- und Abwasser entsprechende Beachtung.

 

Alle für einen Kongress

 

[highslide](3 Fragen an Dr. Walter Thielen, den Vorsitzenden des Programmkomitees des Kongresses;3 Fragen an Dr. Walter Thielen, den Vorsitzenden des Programmkomitees des Kongresses;560;620)

 

DVGW und weitere 12 Verbände, Unternehmen und Institutionen aus der Wasserwirtschaft schlagen gemeinsam einen neuen Weg ein. Sie haben einen Kongress ins Leben gerufen, wie es ihn in dieser Breite und Praxisnähe bisher noch nicht gab. Unter dem Namen „wat + WASSER BERLIN INTERNATIONAL“ deckt er die gesamte Wertschöpfungskette von der Wassergewinnung bis hin zur Abwasserentsorgung ab.

Ewp: Wie kam es zum Kongress „wat + WASSERBERLIN INTERNATIONAL“?

 

Dr. Thielen: Die Wasserwirtschaft ist in ihren Strukturen sehr heterogen hinsichtlich der Größe der Unternehmen und gleichzeitig stark regionalisiert. Das spiegelt sich auch häufig in der Veranstaltungslandschaft wider. Da gibt es zwar interessante Themen, aber der mit einem Besuch verbundene Zeitverlust ist oft groß. Anders ausgedrückt: Aufwand und Ertrag stehen in einem ungünstigem Verhältnis. Hier haben wir mit unseren Überlegungen angesetzt und diskutiert, wie man ein großes Ganzes schaffen kann, wo sich die Branche trifft, aktuellste Themen behandelt werden und neue Produkte zu finden sind. Kurzum: eine Veranstaltung, wie es sie bisher in dieser Ausrichtung, mit dieser Vielfalt und diesem Nutzwert noch nicht gibt.

 

ewp: 12 Partner an einem Tisch. Sicher keine leichte Aufgabe?

 

Dr. Thielen: Natürlich gab es einen großen Diskussionsprozess und teilweise war auch Überzeugungsarbeit notwendig. Aber das ist bei solch einem Projekt ganz normal. Denn schließlich stand einiges auf dem Spiel. Konkret, die Sorge mit den eigenen Vorstellungen und Aktivitäten ins Hintertreffen zu geraten. Doch gerade hier erwies sich die Zusammenarbeit als ausgesprochen offen, engagiert und Ziel orientiert. Alle erkannten umgehend die Chancen, die der neue Kongress mit sich bringt. Und es wurde schnell deutlich, dass es zwischen einer großen und einer kleinen Lösung keinen Mittelweg gibt. Um die gesamte Wertschöpfungskette der Wasserwirtschaft abzudecken, mussten alle im Boot sein.

 

ewp: Was gab den Ausschlag für die Verbindung mit der WASSER BERLIN INTERNATIONAL?

 

Dr. Thielen: Unser Ziel war und ist, eine Branchenplattform mit höchstem Nutzwert zu schaffen. Dazu gehört nach unserer Einschätzung unbedingt die Verbindung mit der führenden Wasserfachmesse. Um ein Beispiel zu geben: Im Kongress werden neue Technologien in der Wasseraufbereitung behandelt. Auf kurzem Wege kann der Besucher anschließend in den Messehallen bei den Herstellern weitere Details erfahren und so alle erforderlichen Informationen zusammentragen. Ein Prozess, der durch ein Matching-System zusätzlich gefördert wird, indem Kongressteilnehmer und Aussteller gezielt zueinander finden. Und ganz wichtig: Durch die Kombination mit der WASSER BERLIN INTERNATIONAL besitzen wir wie die Messe Berlin ein starkes Alleinstellungsmerkmal in der Wasserwirtschaft. Die Voraussetzung, um in einer zunehmend internationalen Branche weiter zu wachsen. Um es auf den Punkt zu bringen: Eins und eins sind in diesem Fall drei.

 

[/highslide] „wat + WASSER BERLIN INTERNATIONAL“

 

Die Entscheidung für die „Wat + WASSER BERLIN INTERNATIONAL“ bedeutet für den DVGW wie für die übrigen Verbände, ein Stück Eigenständigkeit aufzugeben und eigene Veranstaltungen in ein hoch attraktives Gesamtpaket einzubringen. So wird durch die Zusammenarbeit erstmals die vollständige Prozesskette in der Wasserwirtschaft auf der Kongressebene abgebildet. Sie reicht vom Brunnenbau und der Wassergewinnung über die Qualitätsüberwachung und Verteilung bis hin zur Aufbereitung in Kläranlagen. Gleichzeitig haben die Kongressbesucher die Gelegenheit, sich neben den zahlreichen Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen direkt bei den Ausstellern in den angrenzenden Messehallen über neueste Entwicklungen zu informieren.

 

No Dig in Berlin

 

Ein weiteres Highlight, das der Branchentreffpunkt zu bieten hat, ist die 29. International NO DIG, die weltweit führende Fachmesse für grabenloses Bauen. Sie ist als eigenständige Veranstaltung in die WASSER BERLIN INTERNATIONAL integriert, präsentiert neuste Technologien für grabenloses Bauen und wird durch einen umfangreichen begleitenden Kongress ergänzt. Das grabenlose Bauen steht seit 1982 für eine schonende und kostengünstige Alternative bei der Installation und Sanierung von unterirdischen Versorgungsleitungen aller Art. Grabenloses Bauen hat seit seiner Einführung zunehmend an Bedeutung gewonnen. Gerade in Städten mit beengten Platzverhältnissen und hohem Verkehrsaufkommen bietet diese Technik sowohl bei Reparatur und Renovierung als auch bei der Erneuerung von Leitungen zahlreiche Vorteile. 2008 wurden auf diesem Weg alleine in Berlin 750 Kilometer Leitung verlegt und rund in der Folge 64 Millionen Euro eingespart.

 

45.000 m² Ausstellungsfläche

 

Auch auf der Ausstellerseite hat WASSER BERLIN INTERNATIONAL viel zu bieten. In sechs Messehallen werden auf 45.000 m² nicht nur innovative Produkte, Entwicklungen und Dienst- leistungen sondern auch zahlreiche Weltneuheiten erwartet. Die Veranstalter setzen damit eine langjährige Tradition konsequent fort. Denn seit dem Start im Jahre 1963 ist die systematische Weiterentwicklung ein fester Bestandteil des Branchentreffs. Hinzugekommen sind unter anderem das Internationale Leitungsbausymposium, der Kongress zum Einsatz von Ozon in der Abwasser- behandlung und neue Technologien zur Meerwasserentsalzung. Auf besonderes Interesse stoßen dabei schon traditionell die von den Berliner Wasserbetrieben durchgeführten Baustellentage. Auf außerhalb des Messegeländes eingerichteten Baustellen können sich alle Interessierten von neuesten Technologien im praktischen Alltagseinsatz überzeugen.

 

Internationale Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft

Eine Vielfalt, die sich im internationalen Charakter der Veranstaltung widerspiegelt. Im kommenden Mai werden zahlreiche ausländische Delegationen mit hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft erwartet. Der Anteil der internationalen Aussteller liegt bei über 30 Prozent. Darunter Gemeinschaftsstände aus China, Russland und den USA sowie mehrere Aussteller aus dem Nahen Osten. Ergänzt wird der internationale Anspruch durch einen Russischen Tag, der vom Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft und der German Water Partnership organisiert wird. Weniger international, aber trotzdem von großer Bedeutung ist der Karrieretag, der am 5. Mai stattfindet. Hier steht der Austausch zwischen Unternehmen und Fachkräften, die an einer beruflichen Herausforderung interessiert sind, im Mittelpunkt.

 

Verbindung von Kongress und Ausstellung

 

Es spricht für Berlin, dass sehr viel Information unter einen „Hut“ gebracht werden muss. Um den Kongress und die Fachausstellung eng miteinander zu verbinden, wird daher erstmals ein Matching-Service eingesetzt. Damit haben die Kongressbesucher die Gelegenheit, sich neben den zahlreichen Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen direkt bei den Ausstellern in den angrenzenden Messehallen über neueste Entwicklungen zu informieren. Der Vorteil des Internet basieren Systems liegt in seiner ausgesprochen benutzerfreundlichen Bedienbarkeit und einer deutlichen Zeitersparnis. Abgerundet wird die WASSER BERLIN INTERNATIONAL durch die Publikumsshow „WASsERLEBEN“. Mit 28 Unternehmen und Institutionen werden deutlich mehr Aussteller auf rund 6.000 m² in Halle 2.1 vertreten sein als bei der letzten Veranstaltung im Jahr 2009. Besonderer Wert liegt auf dem Erlebnischarakter. Nahezu alle Aussteller informieren insbesondere junge Menschen mit interaktiven Exponaten über die vielfältigen Facetten des Themas Wasser.

 

www.wasser-berlin.de

 

 


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