Offene Entwicklungsplattform für Elektronik soll Innovationen beschleunigen

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BMBF unterstützt edacentrum-Projekt für den anwendungsorientierten Entwurf entlang der Wertschöpfungskette

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Elektronikentwicklung benötigt Kooperation entlang der Wertschöpfungskette

Die Mikroelektronik als innovative Basis-Technologie wird auch künftig ungeahnte Möglichkeiten für neuartige Produkte und Anwendungen wie z.B. das vollautomatisierte Fahren eröffnen. Die Elektronikanwendungen der Zukunft enthalten dabei immer mehr und immer leistungsfähigere Funktionen auf immer kleinerem Raum, was ihre Entwicklung immer komplexer werden lässt. Diese Komplexität wird nur noch mit ganz neuen Ansätzen in der Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette und auf der Basis neuer computergestützter Entwicklungswerkzeuge zu beherrschen sein.
Das edacentrum wird daher namhafte deutsche Produkt-, System- und Halbleiterhersteller wie Audi, Bosch und Infineon, sowie Anbieter von Entwicklungssoftware und Forschungseinrichtungen darin unterstützen, ihre Entwicklungsabläufe stärker miteinander zu verzahnen. Basis hierfür wird eine neue offene Plattform für Elektronikentwicklungen sein. So können Mikroelektronik-Innovationen trotz zunehmender Komplexität künftig schneller in Produkte umgesetzt werden.

BMBF-Projekt EDA-APP ist zum 1.8.2014 gestartet
Die Aktivitäten sind Kern des edacentrum-Vorhabens „Elektronik, Design und Anwendungen – Anwendungsorientierte Projekt-Plattform“ (EDA-APP), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über 3,5 Jahre mit insgesamt 780.000 Euro gefördert wird. Das Projekt ist zum 1. August 2014 angelaufen und ist Teil des BMBF-Forschungsprogramms „IKT 2020 – Forschung für Innovationen“, das Deutschlands Spitzenstellung in der Elektronik weiter ausbauen soll.

EDA-APP strebt an, mit Hilfe enger Kooperationen und geeigneten Methoden und Werkzeugen eine signifikante Innovationsbeschleunigung für (Mikro-) Elektronikanwendungen der Zukunft zu ermöglichen. Deutsche Firmen werden sich deshalb in den nächsten Jahren im Umfang von mehreren Millionen Euro in komplexen und aufwändigen Projekten bei EDA-APP engagieren, um gemeinsam mit Forschungspartnern diese Projekt-Plattform zu konstruieren und darauf aufbauend eine neue Qualität der Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette auf den Weg zu bringen. Dies ist notwendig geworden, weil die Eigenschaften des Produkts immer öfter von den Möglichkeiten und der Leistungsfähigkeit der verbauten Elektronik abhängen. Um diese voll ausreizen zu können, müssen Produkt, elektronisches System und Halbleiterkomponente schon bei der Entwicklung sehr eng aufeinander abgestimmt werden.

Die AUDI AG befürwortet intensive Zusammenarbeit mit Halbleiterherstellern
„Sicherheitskritische Systeme, wie etwa die im Automobil, sind in ihrer gesamten Wertschöpfungskette so komplex, dass ein erhebliches Potenzial für eine signifikante Innovationsbeschleunigung durch stärkere Verzahnung der Entwicklungskette besteht.

https://www.edacentrum.de


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