Vom Leuchtturm zum Standard




Lichttage Winterthur © Hemauer/Keller


Leuchtturmprojekte in der Außen-und Innenbeleuchtung gibt es zahlreich, doch welche Chancen bestehen diese kostengünstig, nachhaltig, technologieoffen und mit Rücksicht auf den demografischen Wandel und deren weiteren Anforderungen zu gestalten.


In einem Themen-Spezial wird der Umweltdienstleister in den nächsten Monaten Chancen und Potentiale aufzeigen und dabei Fragestellungen und Trends sichtbar machen. Mit Beispielen der Straßenbeleuchtung, immerhin durch das Kommunale Klimaschutzprogramm in Deutschland mit einem Anteil von 67% gefördert, startet die Serie und wird sich in der Außenbeleuchtung mit Themen von der Tunnelbeleuchtung über Bundesstraßen , Autobahnrastplätzen, Stadien und Bahnhöfen auseinandersetzten.


Die EU verbietet ab 2015 den Verkauf von Quecksilberdampflampen, die in vielen Kommunen rund die Hälfte der Straßenbeleuchtung ausmachen. Trotz aller Neuerungen unterliegt die heutige Beleuchtung damit einem großen technischen Erneuerungsbedarf, wenn die Energieeffizienzziele erreicht werden sollen. Neben alternativen Entladungslampen entwickelt sich derzeit die junge LED-Technologie zu einer viel versprechenden Lösung. Ob die LED sich durchsetzen wird liegt zum größten Teil an einer fachgerechten Vor-Ort-Analyse, dem qualitativen Leistungsversprechen der Leuchtmittel-Hersteller und weiterer Technologieentwicklungen-wie beispielsweise dem Wärmemanagement. Experten aus Österreich rechnen derzeit mit einem Einsparpotential durch LEDs von rund 50 % des Energieverbrauchs und Kosten in der Höhe von 37,5 Millionen.



(Quelle: BMU 2010)

(Quelle: BMU 2010)













Im Rahmen der BMU Klimaförderung 2010 entfielen in Deutschland allein 67% (173 Projekte) auf die Außen-und Straßenbeleuchtung gefolgt von Innenbeleuchtung 12% (30), Hallenbeleuchtung 8% (20). Abgeschlagen mit 3% liegen Heizsysteme.


Zeigen Pilot-und Leuchtturmprojekte heute erste Lösungsansätze in der Beleuchtung, bleiben dennoch Fragen wie beispielsweise nach geeigneten Leuchtmitteln, Finanzierung und Betriebskosten. Wurden die ersten Erfahrungen in Kommunen gemacht, müssen durch den künftigen „Truckeransturm“ auch Autobahnrastplätze erweitert und neu geplant werden. Neben anderen Aufgaben gilt es auch eine nachhaltige Lichtplanung in die Konzepte aufzunehmen.


Zu eng für Trucker


Überfüllte Rastplätze und Autohöfe lassen Brummi-Fahrer verzweifeln, wenn es um die Einhaltung von Ruhezeiten geht.


Um dem künftigen hohen Verkehrsaufkommen auf Bundesstraßen und Autobahnen in puncto Sicherheit gerecht zu werden, laufen derzeit Planungen weitere LKW-Parkplätze einzurichten. Die Beleuchtung ist dabei nur ein Thema mit dem sich die Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) beschäftigen muss. Auch die Leuchtpunkte im Bestand, derzeit zum größten Teil mit Quecksilberdampflampen ausgestattet, sollen in Zukunft auf neue technische Standards überprüft werden.


Die Anforderungen an die Straßenbeleuchtung sind in der Norm DIN EN 13201 festgelegt. In dieser Norm werden, vereinfacht gesagt, bestimmte Mindesthelligkeiten (Leuchtdichten) der Straße gefordert. Da die Technik der Lichterzeugung sich verändern kann, wird hier bewusst nicht festgelegt mit welchem Leuchtmittel das Licht erzeugt werden soll. Energieeffizienz und niedrige Betriebskosten der Beleuchtung stehen aber im Vordergrund und Forschung und Entwicklung konzentrieren sich gegenwärtig auf die LED-Technik.
„Erste Lichttests mit LED- Leuchten laufen seit 2009 auf der Tank- und Rastanlage Walsleben-Ost an der A 24 Berlin-Hamburg. Zur Sicherung einer nachhaltigen und kostenbewußten Beleuchtung werden demnächst aber auch andere Leuchtmittel und Steuerungstechniken geprüft“, führt Reinhard Tews vom BAST weiter aus.


„Es gibt viele Fragen die zu beleuchten sind. Dank der Unterstützung unserer Sponsoren, können die Themen in den kommenden Monaten ausreichend recherchiert und von Experten beantwortet werden. Erste Anregungen und Fragen wurden bereits vom Redaktionsteam diskutiert“,erklärt der Umweltdienstleister-Herausgeber Uwe Manzke.


Welche Auswirkungen wird die EU-Richtlinie auf Kommunen und Länder haben?


Gibt es Zahlen über den IST-Bestand und damit verbundenem finanziellen Aufwand? (Bundesstrassen?)


Was bringen die Förderungen im nationalen Klimaschutzprogramm?


Welche Projekte sind für die nächsten Jahre geplant?


Gibt es eine Übersicht der Leuchtpunkte und verwendeter Leuchtmittel?


Welche Anregungen werden zum Thema Energieeffizienz gegeben?


Welcher Maßnahmen gegen Lichtverschmutzung werden empfohlen?


Gibt es Projekte mit dezentralen solaren/hybriden Leuchtpunkten?


Wie hoch sind die anteiligen Kosten der Beleuchtung im Straßenwesen?


Verkehrsbeschilderung: Lassen sich Trends der LED/OLED-Technologie erkennen?


Welche Kosten kommen auf den Handel zu?


Weitere Themen wie Innenbeleuchtung, Lichtverschmutzung etc. werden folgen.



Sponsoring


Schröder Motorentechnik GmbH


Geschäftsführer: Matthias Schröder
www.ecomotec.de


Stehen heute die meisten Initiativen mit dem Ziel der CO2-Reduktion für sich allein, finde ich den Ansatz des Umweltdienstleisters bemerkenswert und fand schnell Schnittmengen um dieses Projekt zu unterstützen. Während unsere elektronischen Fahrassistenten nicht in der Straßenbeleuchtung eingesetzt werden können, so fahren zahlreiche Abfallsammelfahrzeuge mit unserem System, die auch bei Dunkelheit von den Betriebshöfen fahren und auf den Straßen unterwegs sind. Hier sehe ich schon eine Querverbindung wenn es um die Reduktion von CO2 bei der Straßenbeleuchtung geht.


Edmund Rück, Manager Marketing Communications beim Papierhersteller M-real


www.evolve-papers.com www. save-papers.com


Philosophie und Produkte unseres Unternehmens sind schon seit Jahren auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung ausgerichtet. Als Hersteller hochwertiger und umweltfreundlicher Büropapiere beliefern wir über unsere Handelspartner auch viele Kommunen und Verwaltungen. Effiziente Beleuchtung ist auch ein guter Beitrag zu Umweltentlastung und Klimaschutz. Leuchtet ein, dass auch wir diese Initiative unterstützen.



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