NordBau fast ausgebucht

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Trends im Bauwesen: „Energieeffizientes Bauen zum Wohlfühlen“ und 2. Norddeutsche Passivhauskonferenz


Bereits zum 55. Mal wird im kommenden September (02. – 07. 09.) Neumünster wieder der Branchentreffpunkt für die Bauindustrie sein. Weit über die Landesgrenzen Schleswig-Holsteins hinaus ist mittlerweile dieser norddeutsche Messeklassiker eine „Pflichtveranstaltung“ auf dem Baukalender.


Auch in diesem Jahr ist die Nachfrage der Unternehmen aus dem Inland und Nordeuropa nach den begehrten Ausstellungsflächen ungebrochen hoch. Wie Messechef Wolfgerd Jansch mitteilt, ist man zum gegenwärtigen Zeitpunkt bereits so gut wie ausgebucht. Zur größten Baufachmesse Nordeuropas erwartet der Veranstalter etwa 900 Aussteller aus fast 20 Ländern. Außerdem rechnet Jansch mit mehr als 70 000 Besuchern aus dem In- und Ausland.


Eines der Erfolgsrezepte der Leistungsschau in den vergangenen Jahren war die umfassende Information und Präsentation von Materialien zum Thema „Bauen im Bestand“. Jansch: „Dieses Thema gilt auch in diesem Jahr als Leitlinie für Hersteller von Baustoffen sowie für Architekten und Planer. Wirtschaftliches und umweltfreundliches Bauen sollen den Bauherren Komfort und Wohlbehagen bieten und sorgt für mehr Energieeffizienz.


Das gilt auch für den Ausstellungsschwerpunkt „Wohlfühlhaus“. Jansch: „Geplant ist, ein Haus oder Hausteile im Original zu zeigen, die vom Keller bis zum Dachfirst verdeutlichen, dass „bauen zum Wohlfühlen“ in Neumünster nicht nur irgend ein Slogan ist. Dieses Motto wurde auf der NordBau bereits vor Jahren fest verankert.
Der Messechef weist ausdrücklich daraufhin, dass der Begriff „Nachhaltigkeit“ auf der norddeutschen Leistungsschau kein „Modewort“ ist. Baustoffhersteller bieten dazu Lösungen an, die vom Einsatz des Materials über moderne Gebäudetechnik bis hin zu konkreten Bewirtschaftungsmodellen gehen. „Wir wissen aus Gesprächen mit Bauverbänden oder der Immobilenwirtschaft, dass immer mehr Investoren in nachhaltige Gebäude – Wohnungs- oder Wirtschaftsbau – investieren. Darauf, da bin ich mir sicher, haben sich die meisten Aussteller eingestellt. Das Thema zieht sich wie ein roter Faden durch die Ausstellungsbereiche und wird praxisbezogen zu den verschiedensten Rahmenveranstaltungen diskutiert“, verdeutlicht Jansch.


Auch in diesem Jahr ist der Andrang der Baumaschinenaussteller auf dem Freigelände neben den Holstenhallen in Neumünster wieder groß. Wolfgerd Jansch: „Darauf sind wir besonders stolz. Dieser Ausstellungsbereich ist immer wieder eine Attraktion.“ Für dieses Jahr wurde „Straßenbau“ zum Schwerpunkt ausgewählt. „Wie aktuell das Thema ist, zeigen die Schlaglöcher bereits heute auf den Autobahnen und Bundesstraßen. Der Winter hat tiefe Spuren hinterlassen. Aber wesentlich für den diesjährigen Schwerpunkt sind die anstehenden großen Bauprojekte wie der Weiterbau der A 20 nach Westen, der Bau der Fehmarnbeltquerung sowie der sechsspurige Ausbau der A 7“, so Jansch. Er erwartet auch für den Hochbau, Garten- und Landschaftsbau sowie für die Kommunaltechnik wieder Neu- und Weiterentwicklungen, die den hohen Stand der Technik widerspiegeln.
Der Messechef verweist ebenfalls auf eine Reihe von Nutzfahrzeugen, die vor allem für den Bau interessant sind. Für Hersteller und Händler dieser Branche soll Neumünster künftig zum festen Messeplatz werden.


An allen sechs Ausstellungstagen wird das Messegeschehen von einem attraktiven Veranstaltungsprogramm begleitet. Diskutiert werden unter anderem Themen wie Dachbegrünung, Photovoltaik-Technologie, Holzbau, Mauerwerksbau, Aufbereitung und Recycling, die neue Energieeinsparverordnung sowie Barrierefreiheit im Alt- und Neubau. Wolfgerd Jansch: „Besonders hervorheben möchte ich die Themenbereiche Sanierung, Inspektion, Reinigung und Wartung von Abwasserkanälen die bei den Seminaren der 7. Norddeutschen Kanalsanierungstagen diskutiert werden“.


Am Vortag der Messe hat sich zudem die 2. Norddeutsche Passivhauskonferenz an die NordBau angelehnt und findet in Neumünster statt.



http://www.nordbau.de





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