Neue BKW 2030 Konzernstrategie verabschiedet

BKW 2030 – eine Strategie für die Zeit nach „Mühleberg“

 

Die BKW setzt auf Effizienz, erneuerbare Energie und auf ihre Investitionen in Intelligente Netze

 

Die Schweizer BKW-Gruppe plant die Zukunft. Der Verwaltungsrat hat die neue Konzernstrategie BKW 2030 verabschiedet. Sie setzt auf Energieeffizienz und auf erneuerbare Energie. Mit Investitionen in Intelligente Netze will sie die Chance nutzen, auch ihre neue Rolle als Dienstleisterin zu spielen. Als Betreiberin eines integrierten Systems von dezentraler Produktion, effizienten Energie-

verbrauchern und gesteuerten Anwendungen sowie als Anbieterin von weiteren Dienstleistungen eröffnen sich neue Geschäftsfelder. Der Verwaltungsrat geht davon aus, dass der Betrieb des Kernkraftwerks Mühleberg nicht über 2022 hinaus geht. Damit kann während der Übergangsphase die Versorgung sichergestellt werden. Die vertikale Integration, die lokale Verankerung und ihre Partnerschaften sind Erfolgspositionen, welche die BKW auch in Zukunft weiterentwickelt. Sie will ihre Strukturen im Rahmen des Aufbaus neuer Geschäftsfelder anpassen. Der bisherige CEO Kurt Rohrbach wechselt in den Verwaltungsrat: Als hauptamtlicher zweiter Vizepräsident soll er die nötige Entwicklung vorantreiben. Der Verwaltungsrat wird in der Person von Kurt Schär mit einem weiteren Unternehmer ergänzt.

 

Bereits im März 2011 hat die BKW angekündigt, ihre Strategie grundlegend zu überarbeiten. „Wir haben rasch reagiert und die Zeit genutzt zur Analyse und Neudefinition“, sagt Verwaltungsrat-

präsident Urs Gasche. Die Konzernstrategie BKW 2030 richtet sich auf den Übergang und die Zeit nach dem Kernkraftwerk Mühleberg aus.

 

Die BKW versorgt direkt und via Vertriebspartner über eine Million Menschen, primär durch eigene Produktionsanlagen, ergänzt durch Energie, welche sie im In- und Ausland über Partnerschaften, Akquisitionen, Beteiligungen, Bezugsrechte und auf dem Markt beschafft. Gestützt auf den effizienten und wirtschaftlichen Betrieb ihrer Kraftwerke erweitert und vertieft die BKW rasch und zielgerichtet die Produktion erneuerbarer Energien, die zur Ablösung des Kernkraftwerks Mühleberg nötig ist. Im Fokus sind insbesondere Wasserkraft und Wind. Gleichzeitig entwickelt die BKW innovative Angebote und Modelle, um ihre Kunden zu motivieren und bei der Steigerung der Energieeffizienz zu unterstützen. Mit Blick auf die veränderte Rolle als Energieversorgerin entwickelt die BKW ihre Netzinfrastruktur weiter und bereitet sie mit neuen, innovativen Technologien auf die Heraus-

forderungen eines modernen, vermehrt dezentralen Produktionsmix‘ sowie auf die Integration dezentraler Produktion, effizienten Energieverbrauchern und gesteuerten Anwendungen vor. Zusammen mit dem Angebot neuer Dienstleistungen bietet diese Entwicklung zahlreiche Chancen.

 

 

Innerhalb des Strategiehorizonts verzichtet sie auf die Akquisition von zusätzlichen fossil-thermischen Produktionsprojekten. Davon ausgenommen sind Anlagen, welche sich bereits im Bau befinden. Im Sinne der Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit behält sich die BKW in Übereinstimmung mit der Energiestrategie 2050 des Bundes den Bau von bereits projektierten Gaskraftwerken in der Schweiz oder in Nachbarländern vor. Langfristig hält sie aber an der Zielsetzung einer CO2-neutralen Produktion fest.

 

 

CEO Kurt Rohrbach wechselt in den Verwaltungsrat

Zwecks Umsetzung der neuen Unternehmensstrategie und des raschen bereichsübergreifenden Aufbaus neuer Geschäftsaktivitäten passt die BKW auch ihre Organisation an. Der Verwaltungsrat will diese Prozesse eng führen und entwickeln. Deshalb soll der bisherige CEO Kurt Rohrbach in den Verwaltungsrat wechseln und als hauptamtlicher zweiter Vizepräsident die nötigen organisatorischen Massnahmen vorantreiben. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung die Wahl von Kurt Schär in den Verwaltungsrat. Schär ist CEO und Präsident des Verwaltungsrats der Biketec AG. Schär hat profunde Kenntnisse der Kundenbedürfnisse und breite Erfahrungen in der dezentralen Produktion. Die Ergänzungswahlen in den Verwaltungsrat sind für die Generalversammlung im Mai 2012 traktandiert. Die CEO-Position der BKW wird neu besetzt. Für die Übergangszeit wird Kurt Rohrbach beide Funktionen ausüben.

 

http://www.bkw-fmb.ch

 

 

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