Logistik für eine Welt in Bewegung

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Drei Tage lang werden sich die Teilnehmer aus Industrie, Handel, Logistikdienstleistung und Wissenschaft über aktuelle Fragestellungen und grundsätzliche Themen von Supply Chain Management und Logistik austauschen. Erwartet werden Gäste aus rund 40 Ländern weltweit.

Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble ging auf die aktuellen politischen Herausforderungen ein.

Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble ging auf die aktuellen politischen Herausforderungen ein.

Als Vertreter der Bundesregierung ging Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble am Mittwoch auf das BVL Motto „Eine Welt in Bewegung“ auf die aktuellen politischen Herausforderungen ein.
„Wir haben seit dem Ende des Kalten Krieges leider keinen weltweiten Siegeszug von Demokratie, Frieden und Freiheit erlebt, kein Ende der Geschichte, wie manche glaubten. Vielmehr ist die Geschichte zurückgekehrt – mit alten und mit neuen Problemen. Europa muss sich in dieser globalisierten „Welt in Bewegung“ heute vor allem als Problemlöser bewähren“, so Schäubele.

Zum Auftakt des Kongresses ging Prof. Raimund Klinkner, der Vorstandsvorsitzende der BVL, auf die sozial- und wirtschaftspolitischen Aufgaben ein, die die Flüchtlingsströme mit sich bringen. Insgesamt, so seine Auffassung, kann die Logistik bei der Integration und Beschäftigung der Flüchtlinge in Deutschland eine zentrale Rolle spielen und zwar in dreifacher Hinsicht: in der Planung der anstehenden Versorgungsprozesse, in der operativen Umsetzung – und schließlich als Arbeitgeber für entsprechend qualifizierte Migrantinnen und Migranten. Klinkner dankte in seiner Eröffnungsrede allen Logistikern, die sich mit ihrem spezifischen Know-how ehrenamtlich zum Beispiel in den Notunterkünften, den Sammel- und Verteilstationen einbringen.

Aus der Forschung

Die Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS präsentierte neben der neuen Ausgabe „Top 100 in European Transport and Logistics Services“, die Neuauflage der Studie „Software zur Tourenplanung“, Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt Pick-by-Local-Light und die Studie „Nachhaltigkeit im Haustechnik-Großhandel“.

Allianz Risk Barometer 2015: Unternehmen mit immer mehr Ausfallszenarien konfrontiert

In einer zunehmend vernetzten Wirtschaft werden Unternehmen immer anfälliger für Störungen in ihren Betriebsabläufen. Zugleich sind sie unverändert gefährdet durch traditionelle Sorgenfaktoren wie Betriebs- und Lieferkettenunterbrechungen (46% der Antworten), Naturkatastrophen (30%) und Feuer & Explosion (27%), die in der Rangliste der größten Unternehmensrisiken weiterhin ganz oben stehen, so das Ergebnis des vierten Allianz Risk Barometer 2015. Cyberrisiken (17%) und politische Risiken (11%) sehen Unternehmen als immer stärkere Bedrohung an – insbesondere auch in Deutschland. Für die Studie wurden mehr als 500 Risikomanager und Experten aus der Unternehmensversicherung der Allianz Gruppe sowie aus globalen Unternehmen aus 47 Ländern befragt.

Download der Studie: http://www.agcs.allianz.com/assets/PDFs/Reports/Allianz-Risk-Barometer-2015_DE.pdf

 

http://www.bvl.de/


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