Startups lösen Digitalisierungsdilemma der Bauwirtschaft auf

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Über 50 Startups präsentieren digitale Lösungen für Anwender der Baubranche.

Viele Handwerksbetriebe und Bauunternehmen wollen digitalisieren, sind aber aus eigener Kraft dazu nicht in der Lage. Mangelndes Know-How und fehlende Zeit hindern viele Unternehmen, sich der Zukunft zu stellen. Abhilfe schaffen Startups, die mit einem anderen Blickwinkel und digitalen Hintergrund spezielle Lösungen für die Bauwirtschaft entwickeln. Dabei können die sogenannten ConTech-Startups mit traditionellen Bauunternehmen eine symbiotische Einheit herstellen, die beiden Seiten Vorteile verschaffen. Auf der Digitalen Bauwoche werden solche Beispiele präsentiert. Über 50 Startups pitchen ihre Lösungen und Kooperationsansätze auf dieser digitalen Veranstaltung.

Die Situation am Bau ist verzwickt. Die Auftragslage ist trotz der anhaltenden Coronakrise sehr gut. Viele Betriebe melden Auftragsreichweiten von mehreren Monaten. Und trotzdem hält sich die Freude in Grenzen, denn die Bauwirtschaft steht aktuell vor einigen Herausforderungen. Um den Auftragsbestand abarbeiten zu können, sind Personal und Baustoffe nötig. Doch der sich immer mehr zuspitzende Fachkräftemangel auf der einen und die sich in immer weitere Bereiche ausbreitende Baumaterialknappheit auf der anderen Seite belasten viele Betriebe und stellen sie vor kaum zu lösende Herausforderungen.

Unkenntnis hemmt den Fortschritt in der Bauwirtschaft

So macht sich teilweise eine Art Schockstarre breit. Denn aus eigener Kraft können die meisten Bauunternehmen diesen Zustand nicht ändern. Digitalisierung ist gefragt, darüber ist sich die Mehrheit der Betriebe einig. Doch wie? Viele Bauunternehmen haben den digitalen Fortschritt in den letzten Jahren verschlafen und befinden sich noch ganz am Anfang. Sie sind schlichtweg auf Hilfe angewiesen. Doch wo und von wem können die traditionellen Betriebe Hilfe bekommen?

Innovationen kommen primär von außerhalb der Baubranche

Immer mehr Startups konzentrieren sich auf die vielfältigen Problemstellungen am Bau. Sie optimieren Prozesse und unterstützen die tägliche Arbeit. Gerade durch die branchenfremde Sichtweise können sie neuen Ideen und damit kräftig Schwung in die tradierte Branche bringen. Auch wenn es immer noch Vorbehalte bezüglich der Leistung und dem Nutzen der Startups gibt, so bestehen heute bereits eine Vielzahl an Best-Practice-Beispielen.

Digitale Bauwoche zeigt Innovationen

Einen sehr guten Überblick über diese Startups bietet der Online-Pitch-Event unter der Schirmherrschaft vom Bundesverband Digitales Bauwesen (BDBau) und dem Haupt- verband der Deutschen Bauindustrie (HDB) vom 13. bis zum 17. Dezember. Über 50 Startups präsentieren ihre Lösungen für Anwender der Baubranche. Die Teilnahme an der Digitalen Bauwoche ist ohne Anreise bequem vom Schreibtisch, von der Couch oder von unterwegs möglich. In jeweils fünf Minuten zeigen die Startups in einem Video-Beitrag, welchen Service sie bieten und wie sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen. 


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