Logistik Innovativ: Erfolgsgeschichte ISO-Standardcontainer im Kombinierten Verkehr

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Bildunterschrift: Zugmaschine mit Sattelauflieger Bildquelle: LKZ Prien GmbH

Bildunterschrift: Zugmaschine mit Sattelauflieger
Bildquelle: LKZ Prien GmbH

Das 9. Symposium Logistik Innovativ steht 2016 unter dem Motto „60 Jahre Erfolgs-
geschichte ISO-Standard-
container im Kombinierten Verkehr (KV) – Wie können diese Erfolge auch für Standardsattelauflieger im KV übertragen werden und die Branche von der Digitalisierung profitieren?“.

Die LKZ Prien GmbH in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw) will neue Wege aufzeigen, um Standards zu entwickeln, die sowohl die Anforderungen der Straße als auch der Schiene gleichermaßen integrieren. Hierzu nehmen Praxisvertreter zur Thematik „Kompatible Sattelauflieger für Straße und Schiene“ Stellung.

Der ISO-Standardcontainer wird 60 Jahre alt.

„Auf der historischen Verfassungsinsel Herrenchiemsee wollen wir uns austauschen wie wir die Erfahrungen des erfolgreichen ISO-Standardcontainers auf den Sattelauflieger übertragen können“, sagt Karl Fischer, Geschäftsführer der LKZ Prien GmbH.

Der KV ist derzeit eine der besten Lösungen, die einen großen Beitrag zur Reduzierung von CO2 leistet, indem Verkehre von der Straße auf die Schiene verlagert werden. Mit der Erfindung des Containers vor genau 60 Jahren veränderte sich nicht nur die Transportwirtschaft, sondern auch die ganze Welt nachhaltig. Seit 1956 ist diese Ladeeinheit weltweiter Standard im maritimen Verkehr. Was im Seeverkehr gelungen ist, steckt im europäischen Landverkehr noch in den Anfängen. Hier ist der Sattelauflieger das Transportmittel der Zukunft. Ein Standard wie beim Container ist bislang allerdings nicht zu erkennen.

Das Symposium führt erstmalig Experten und Entscheidungsträger aus den Bereichen Nutzfahrzeugindustrie, Bahnen, Waggonbau, Umschlagsanlagen, Transportunternehmer, Spediteure und Verlader sowie Politik zusammen. Es bietet eine ideale Plattform zum Austausch praxisnaher Informationen und für Innovationen im Kombinierten Verkehr. Außerdem soll aufgezeigt werden wie durch Digitalisierung die komplexen und transnationalen Prozesse im KV verbessert werden können. Dazu wird Leonard Stärk, Landesgeschäftsführer Bayerisches Rotes Kreuz, mit einem Blick über den Zaun ein im Rettungsdienst eingeführtes Erfolgskonzept präsentieren, bei dem in Bayern 1.500 Fahrzeuge mit einem Pad ausgestattet und im Jahre 2015 bereits 2,5 Millionen Einsätze dokumentiert wurden.

Der Güterverkehr wächst sowohl in Deutschland als auch in Bayern kontinuierlich an. Prognosen rechnen bis zum Jahr 2025 mit einer Steigerung der Güterverkehrsleistung von rund 50 Prozent. Dieser Herausforderung muss mit vielfältigen Lösungsansätzen begegnet werden.

Am 3. Mai 2016, dem Vortag des Symposiums, haben die Teilnehmer die Möglichkeit, die Logistikkonzepte zweier ebenso interessanter wie unterschiedlicher Unternehmen aus Oberbayern kennenzulernen. Exkursionen führen zu der Hamberger Flooring GmbH & Co. KG in Stephanskirchen bei Rosenheim und zur Eberl Internationale Spedition GmbH und Co. KG in Aiging bei Traunstein.

Traditionell ist der Höhepunkt dieses internationalen Symposiums ein Staatsempfang im Schloss Herrenchiemsee. Dazu wird dieses Jahr Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann in Vertretung des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer für die Bayerische Staatsregierung einladen und zu den Gästen sprechen. Es werden rund 350 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft erwartet.

Das vollständige Programm sowie und die Anmeldeunterlagen für das 9. Symposium Logistik Innovativ auf der Herreninsel in Prien am Chiemsee finden Sie im Internet unter http://www.lkzprien.de/zentrum/veranstaltungen/veranstaltungsdetails/9-symposium-logistik-innovativ-2016.


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