Digitale Innovationen für die Industrie vorgestellt

Mit Freunden teilen-Es werden Daten an den Anbieter und ggf. weitere Dritte übertragen.
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

„AUTONOMIK für Industrie 4.0“ legt Grundstein für Modernisierung der deutschen Industrie
Logistikbranche mit starker Forschungsbeteiligung

AUTONOMIK für Industrie 4.0: Auf dem Kongress „Digitale Innovationen für die Industrie“ wurden am 13. Oktober in Berlin die Forschungsergebnisse des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Programms diskutiert.

AUTONOMIK für Industrie 4.0: Auf dem Kongress „Digitale Innovationen für die Industrie“ wurden am 13. Oktober in Berlin die Forschungsergebnisse des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Programms diskutiert.

Auf dem Kongress „Digitale Innovationen für die Industrie“ wurden am 13. Oktober in Berlin die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Technologieprogramms „AUTONOMIK für Industrie 4.0“ vorgestellt. Mehr als 300 Teilnehmer erörtern dabei Fragen zur zukünftigen Gestaltung, der Akzeptanz und dem Einsatz digitaler Produkte und Systeme in der Industrie.

Auf dem Kongress wurden Prototypen und Lösungen der 15 in AUTONOMIK für Industrie 4.0 geförderten Projekte vorgestellt. Sie reichen von der Integration robotischer Systeme in innerbetriebliche Produktionsumgebungen und Logistik über die gestenbasierte Steuerung von fahrerlosen Transportsystemen bis hin zu Lösungen für die Rückholung von Produktionsanteilen nach Deutschland. Außerdem präsentiert die Begleitforschung unter Federführung des VDI/VDE-IT zentrale Erkenntnisse der gemeinsam mit den Projekten bearbeiteten projektübergreifenden Fragestellungen wie Recht, Zukunft der Arbeit, neue Geschäftsmodelle, sichere Softwarearchitekturen sowie Normen und Standards. Die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse des Technologieprogramms sind in sechs Leitfäden festgehalten, die allen Interessierten wertvolle Hinweise und Handlungsempfehlungen geben, wie die erzielten Ergebnisse auf weitere Anwendungsbereiche übertragen werden können.
Alfons Botthof, Leiter der Begleitforschung AUTONOMIK für Industrie 4.0: „Die nun vorliegenden Ergebnisse richten sich insbesondere an mittelständische Unternehmen und sollen vor allem dem Management einen schnellen Einstieg in die oftmals komplexen Fragestellungen und sich abzeichnende Lösungsansätze verschaffen. Viele Ergebnisse sind bereits in der Plattform Industrie 4.0 und ihren Arbeitsgruppen verankert, so zum Beispiel in den Praxisbeispielen der „Landkarte Industrie 4.0“. Im internationalen Vergleich mit den Arbeiten in anderen Technologieprogrammen in Europa, den USA und Südostasien zeichnen sich – aus Sicht der Begleitforschung – die geförderten Projekte insbesondere durch die Kombination von hohem Innovationsgehalt und starkem Praxisbezug aus.“

Die Konferenz war zugleich Auftakt für das neue Technologieprogramm „PAiCE – Digitale Technologien für die Wirtschaft“ des BMWi, in dem es um die übergreifende Verknüpfung zukunftsweisender Technologiefelder wie Produkt-Engineering, Logistik, Servicerobotik, industrielle 3D-Anwendungen und industrielle Kommunikation geht. Die im Rahmen eines Technologiewettbewerbs ausgewählten Konsortien wurden auf der Konferenz ihre Projekte erstmals öffentlich vorstellen. Die PAiCE-Konsortien trafen sich anschließend am 14. Oktober zu einem Workshop zur Erörterung projektübergreifender Querschnittsthemen.

 
Auszug der Projekte

InventAIRy: Drohnen unterstützen Inventur

AUTONOMIK für Industrie 4.0 Forschungsprojekt InventAIRy: Jakub Piotrowski, Leiter Business Development Contract BLG, hat im hauseigenen Projekt bereits erste Erfahrungen mit Drohnen gemacht. Zum 33. Deutschen Logistik-Kongress werden die Ergebnisse vorgestellt. Hier im Gespräch mit Marius Beul (li.), Rheinische Friedrich-Wilhelms Universitat Bonn.

AUTONOMIK für Industrie 4.0 Forschungsprojekt InventAIRy: Jakub Piotrowski, Leiter Business Development Contract BLG, hat im hauseigenen Projekt bereits erste Erfahrungen mit Drohnen gemacht. Zum 33. Deutschen Logistik-Kongress werden die Ergebnisse vorgestellt. Hier im Gespräch mit Marius Beul (li.), Rheinische Friedrich-Wilhelms Universitat Bonn.

Ziel des Projekts InventAIRy ist ein System zur automatischen Lokalisierung und Inventarisierung von Lagerbeständen mit Hilfe autonomer Flugroboter. Die Sensorik des Systems sorgt dafür, dass der Flugroboter seine Umgebung selbständig wahrnehmen und analysieren kann, um darauf basierend durch ein Lager zu navigieren, logistische Objekte zu erfassen und im Vergleich zu herkömmlichen Inventuren eine zeitsparende und fehlerreduzierte Inventur durchzuführen. Durch die Flugroboter können Lager kontinuierlich überwacht und somit Materialengpässe frühzeitig erkannt und beseitigt werden, bevor es zu Produktionsausfällen kommt. Das System soll sowohl für Innen- als auch Außenlager einsetzbar und leicht mit existierenden Lagerverwaltungssystemen vernetzbar sein.

Konsortialpartner:
Fraunhofer IML (Konsortialführer), Aibotix GmbH, Panopa Logistik GmbH, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Spedition Wiedmann GmbH & Co. KG

FTF out of the Box: Fahrerlose Gabelstapler

Im Projekt FTF out of the Box wird ein fahrerloser Gabelstapler (FTS) entwickelt, der Gesten oder Sprachanweisungen verstehen und deuten kann. Außerdem orientiert er sich selbständig in einer Fabrikhalle. Mit einer innovativen 3D-Kamera und einer Bildverarbeitungssoftware kann das Fahrzeug seine Umgebung automatisch erfassen, sich einprägen und adaptiv auf Veränderungen reagieren.

Zur Veranschaulichung des Projekts wird die Gestensteuerung präsentiert. Diese erkennt mit Hilfe der Kamera, in welche Richtung und auf welchen Gegenstand die ausführende Person deutet und wohin sich das Fahrzeug in einem Produktionsszenario bewegen sollte. Außerdem stellt das System fest, ob es sich bei dem Gegenstand um eine Palette handelt oder einen anderen Gegenstand, der nicht aufgenommen werden kann. In einem Video wird der komplette Anwendungsfall mit Fahrzeugen in einer Produktionsfabrik präsentiert.

Konsortialpartner:
Jungheinrich AG (Konsortialführung), Konsortialpartner: Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH), Basler AG, Götting KG, Institut für technische Informatik der Universität zu Lübeck (ITI)

SMART FACE: Produktion 4.0

AUTONOMIK für Industrie 4.0 Forschungsprojekt SMART FACE: Soll die Kleinserienfertigung wirtschaftlich machen. 2016 als Forschungsprojekt beendet, soll die erste Linie bei Volkswagen installiert werden.

AUTONOMIK für Industrie 4.0 Forschungsprojekt SMART FACE: Soll die Kleinserienfertigung wirtschaftlich machen. 2016 als Forschungsprojekt beendet, soll die erste Linie bei Volkswagen installiert werden.

Die Entwicklung einer dezentralen Produktionsplanung und -steuerung um Fertigungs-
strukturen an die Anforderungen der Kleinserienfertigung anzupassen ist das Ziel von SMART FACE. Montageteile werden über eine dezentrale Anwendung individuell angefordert, Maschinen verteilen selbstorganisierend ihre Last. Eine zentrale Reihenfolgeplanung wird somit überflüssig. Flexibilität, einfache Adaptierung und eine effiziente Reaktion auf unvorhergesehene Änderungen im Ablauf sind die Vorteile.
Bei dem Demonstrator handelt es sich um eine interaktive Präsentation eines Multi-Agenten-Systems zur intelligenten Planung und autonomen Produktion von Elektrofahrzeugen. Die wandlungsfähige und sich selbst steuernde Kleinserienfertigung wird anhand von prototypischen Transportfahrzeugen und einem integrierten Produktionsroboter veranschaulicht.

Konsortialpartner:
Logata Digital Solutions GmbH (Konsortialführer), Continental Automotive GmbH, Continental Teves AG & Co. OHG, F/L/S Fuzzy Logik Systeme GmbH, Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V., Lanfer Automation GmbH & Co. KG, TU Dortmund, SICK AG, VOLKSWAGEN AG

Digitale Technologien für die Wirtschaft (PAiCE)

Neues Förderprogramm gibt Impulse für die digitale Transformation in der Wirtschaft

Mit dem PAiCE- Förderprogramm gibt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wichtige Impulse für die Intensivierung erforderlicher Transformationsprozesse zur Digitalisierung der Wirtschaft.
Große Chancen bietet vor allem die übergreifende Verknüpfung zukunftsweisender Technologiefelder wie Produktengineering, Logistik, Servicerobotik, industrielle 3D-Anwendungen und industrielle Kommunikation.
Ergänzend zur Digitalen Agenda und dem Zukunftsprojekt Industrie 4.0 der Bundesregierung ist das Ziel, Deutschland sowohl als Leitmarkt für Industrie 4.0 als auch als leistungsfähigen Produktionsstandort und Leitanbieter von Premiumprodukten an der internationalen Spitze zu platzieren.
Die Auswahl der PAiCE-Förderprojekte erfolgte in einem Technologiewettbewerb im Frühjahr dieses Jahres.

http://www.digitale-technologien.de/

„PAiCE – Digitale Technologien für die Wirtschaft“
http://www.digitale-technologien.de/DT/Redaktion/DE/Downloads/Publikation/paice-broschuere.pdf?__blob=publicationFile&v=2


Mit Freunden teilen-Es werden Daten an den Anbieter und ggf. weitere Dritte übertragen.
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*