Konjunktur für Poltergeister

Fehlerhafte Bauakustik verursacht unangenehme Störgeräusche

Bild1 Baumängel: Rohbau, Statik und Dachkonstruktion führen mit 19 Prozent aller Mängel die Liste der Baumängel an, so das Ergebnis einer Studie von Bauherren-Schutzbund e.V. und Institut für Bauforschung e.V. Hannover

Bei Sanierungsprojekten stehen bisher nur Wärmedämmung und energetische Sanierung im Fokus geförderter Projekte und Investitionen. Kaum Betrachtung findet jedoch die Thematik Schallschutz. Das rächt sich spätestens bei unzureichender Betrachtung der Bauakustik. Die Folgen sind neben Mängelanzeigen unnötige finanzielle Nachbelastungen. Denn immer häufiger  gelten bauakustische Gebäudemängel als Grund für unangenehme Störgeräusche, die zu Lärmbelästigungen durch hörbaren Trittschall und andere „ungewöhnliche“ Nebengeräusche in Bauwerkenen führen.

Unberücksichtigte Schallübertragungswege zeigen bauakustische Fehler in der handwerklichen Ausführung auf. Die Schallübertragung erstreckt sich in den meisten Fällen über Decke und Fußboden (Trittschall bzw. Rollgeräusche), über die Haustechnik wie Wasser-Abwasserleitungen oder die Fassade. Um den Straßenlärm nicht in die Wohnung gelangen zu lassen, werden an lärmbelasteten Standorten standardmäßig schalldämmende Fenster eingesetzt, was für Investoren jedoch ein Merkmal vorhandener Lärmbelastung ist und so oftmals ein Grund die Preise zu drücken. Schallisolierte Fenster- heute Stand der Technik- helfen aber nur gegen den Lärm der Straße. Im Gebäude sind jedoch  zahlreiche weitere Geräuschquellen zu finden, die immer häufiger als Sachmangel geltend gemacht werden. Selbst die Einhaltung der Mindestqualitätsanforderung für Luftschalldämmung für Gebäude ( Decke, Wände) ist kein Garant für ungestörte Ruhe. Kleine „handwerkliche Eingriffe“ wie das Anbringen einer Lampe können bereits bei unüberlegter Montage eine negative Auswirkung auf die Bauakustik schaffen. Plötzlich sind nach dem Lampenanbau an der Decke die Nachbarn von unten deutlich zu hören und umgekehrt.

Die Ursachen können hier vielfältig sein, zeigen aber wie komplex das Thema „Schallschutz“ geworden ist. Die Verwendung neuer Materialien ermöglicht heute gänzlich andere Aufbauten und Konstruktionsmöglichkeiten für Wand und Decke. Da Stimmengeräusche per Luftschall übertragen werden, kann eine Übertragung über Hohlräume oder Installations-Schächte stattfinden. Oftmals werden auch Installationsgeräusche als störend empfunden. „Hier kommt es besonders auf eine fachgerechte Ausführung aller Gewerke sowie schallschutztechnischer Arbeiten an. Um Baumängel, die teilweise erst viel später auftreten können, zu vermeiden, sollte daher je nach Gebäudenutzung der Bauakustik mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. In zahlreichen Beratungsgesprächen mit Architekten zeigen sich heute zunehmende Schwachstellen. Gut geplant scheitert die fachgerechte Ausführung in der Praxis jedoch oftmals an den „gewerkeübergreifenden Schnittstellen“, erklärt Jens Wesner, Geschäftsführer der Berliner RWP Beratende Ingenieure für Bauphysik GmbH & Co. KG.

Hören kommt vor dem Sehen

Ob in Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern, in vielen öffentlichen oder privat genutzten Gebäuden ist der Schallschutz unzureichend. Zusätzlich angebrachte „Lärmampeln“, die den Lärmpegel abbilden und so auf das Nutzerverhalten einwirken sollen, können die Probleme nur aufzeigen jedoch nicht beseitigen. Hier liegt der richtige Ansatz bereits bei der Bauplanung und Auswahl geeigneter Materialien.

SilenciumPlus Wandplatte: Auf Unterkonstruktion, aus Metall oder Holz, senkrecht an der Wand angebracht dringt kein störender Schall mehr zum Nebenraum.

Besonders bei der Gebäudesanierung und im Denkmalschutz gilt es für die Baubranche bei der energetischen bis zur lärmschutztechnischen Maßnahme zahlreiche Herausforderungen zu stemmen (Bild1). Schon durch den täglichen Umgebungslärm sensibilisiert, empfinden immer mehr Menschen eine zusätzliche Störung durch unangenehmen Tritt- bzw. Körperschall, bestätigt Jörn Dasse, Geschäftsführer der Schallfresser GmbH mit Sitz in Hamburg. „Bei Altbausanierung und Neubau wurde und wird der Tritt- bzw. Körperschall meist vernachlässigt und als gängige Gegenmaßnahme – auch aus Kostengründen- oftmals nur durch zusätzliche Masse oder überdimensionierte Aufbauhöhen im Deckenbereich abgebaut. Selbst die Gerichte bis hin zum BGH müssen sich seit Jahren mit Schallschutzthemen auseinander setzten. Motivation für uns in die Entwicklung effizienter, naturbelassener und für Allergiker geeigneter Produkte zur Schalldämmung zu investieren (Bild 2). Unser Leistungsversprechen „Schalldämmung erleben und wohlfühlen“ gilt nicht als Marketingfloskel. Das bestätigen uns die von der MFPA GmbH (Gesellschaft für Materialforschung und Prüfungsanstalt für das Bauwesen Leipzig mbH) durchgeführten Prüfergebnisse und verschiedene Bauprojekte bis zum Denkmalschutz. Hier vertrauen unsere Kunden den geprüften und tatsächlich erreichten Schalldämmwerten unserer optimierten Silencium Serie als Wand – oder Bodenelemente und Trockenestrisch“, führt Dasse weiter aus.

FreiRäume gestalten

Decken-Schichtaufbau mit SilenciumPlus; Rw,P entspricht geprüfte Messwert

Bodengleiche Duschwannen gehören mittlerweile genauso zum Standard wie freie Wandelemente und daran befestigte WCs. „Hier wie auch bei moderner Raumgestaltung von Küchen sind neue Konzepte der Körperschallentkopplung gefordert um unerwünschte Geräusche zu unterbinden“, erklärt Hermann Lauchs von der Holzbau Lauchs GmbH & Co. KG.

 

Wurde der Raum vollständig mit SilenciumGOLD ausgelegt, kann mit der Verlegung des gewünschten Endbelages fortgefahren werden. (Parkett & Laminat etc.)

„In unserer Region stehen neben der Altbausanierung auch zahlreiche Dachsanierungen mit besonderen Herausforderungen an die Bauakustik im Mittelpunkt. Hier verbinden wir die Kombination von Holz mit innovativem Schallschutz. Damit freie Raumaufteilungen mit einer fehlerfreien Bauakustik gestaltet werden können, setzen wir bereits mehrfach auf Baustellen SilenciumPlus-Dämmplatten von der Schallfresser GmbH ein. Der Plattenzuschnitt mit einer Kreissäge ist schneller und einfacher in der Handhabung und verkürzt so die Projektzeit. Die hohe Dämmleistung der Platten ermöglicht einen geringeren Schichtaufbau gegenüber bisher eingesetzten Materialien und spart dem Bauherrn so Zeit und Geld“, führt Lauchs weiter aus.

Nach dem Dritten Bauschadensbericht der Bundesregierung fallen ca. 3,5 Mrd. € Zusatzkosten durch Schäden an Neubauten sowie Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten an. Bauphysikalische Mängel stehen hierbei mit 80% an erster Stelle.

Zum Pressedownload (kostenfrei gegen Belegexemplar)

Lösungen zur Luft-und Trittschalldämmung im Gespräch:

Consumenta Themenwelt ENBAU 27.10.-4.11.2012 Messe Nürnberg
Halle/Stand H1-1B65

Lärmschutzmesse 15.-16.11.2012 Messe Westfalenhallen Dortmund
Stand E 10

http://www.schallfresser-gmbh.de/

Kontakt:
Technik
Ulf Albert
Technischer Vertriebsleiter
Bausachverständiger für Schallschutz
Schallfresser GmbH
Poppenbütteler Bogen 30
22399 Hamburg

 

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