Gebäudeautomation als Effizienzzentrale

Brandschutz und Systemintegration gewinnen an Bedeutung

Brand in einem Altersheim. In Hochhäusern oder öffentlichen Gebäuden muss die Entrauchung  funktionieren. (Bild: BF Augsburg)

Brand in einem Altersheim. In Hochhäusern oder öffentlichen Gebäuden muss die Entrauchung funktionieren. (Bild: BF Augsburg)

Mit neuen Bauweisen, luftdichten Gebäuden und der Verwendung neuer Materialien steigen auch die Anforderungen an das integrierte Gebäudemanagement. Die HOSCH Gebäudeautomation aus Teltow plant und errichtet komplexe Automatisierungslösungen und erhöht mit dem rigentoS3-System, eine bis SIL3 TÜV-geprüfte Entwicklung zur Entrauchung, den Brandschutz um ein vielfaches.

Der Innovations- und Kostendruck ist in den letzten Jahren ständig gestiegen und fordert zunehmend komplexe Lösungen vom Energiemanagement über die Steuerungs- und Regeltechnik bis zur Gebäudeleittechnik. Der Brandschutzplanung und deren Umsetzungen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Das Entrauchungssystem muss immer alle Funktionen, die im Brandschutzkonzept festgelegt sind, umsetzen können. Dabei stehen nicht nur besondere Probleme für die Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung und Personenrettung im Fokus. Die Entrauchung, in öffentlichen Gebäuden zwingend vorgeschrieben, fordert die Verwendung reduntanter Systeme und zuverlässige Komponenten.

Brandschutz: Flexibel und sicher in der Installation

Premiere für das Steuerungsmodul rigentoS3 auf der bautec

Ergänzt wird das System mit rigentoPlan, einem PC-Planungstool zur Risikoanalyse, Dokumentation und Vereinfachung der Ausschreibungen. Darüber hinaus wird mit rigentoEng als PC-Konfigurations- und Inbetriebnahmetool das rigontoS3-System konfiguriert und somit eine einfache Inbetriebnahme der Entrauchungssteuerung ermöglicht.

Premiere für neue Entrauchungssteuerung rigentoS3: realisiert Sicherheitsstufen bis SIL 3 problemlos

TÜV-geprüfte Entrauchungssteuerung mit SIL3-Zertifikat:
Die rigentoS3 verbindet die Automationsstation (AS-ER) mit dem Ringbus rigentoNet. Dieses innovative System gewährleistet alle Sicherheits-integritätsstufen bis zu SIL3.
Mit der Software ringetoPlan ermittelt der Planer
den für ein Gebäude notwendigen SIL, (Safety-
Integrity-Level).

Komplexe Prozesse im Gebäudemanagement müssen ganzheitlichen und gewerkeübergreifend geplant und ausgeführt werden. Als Bestandteil der Gebäudeplanung und Automation nimmt der Brandschutz daher einen zentralen Planungsabschnitt ein. Sollen die Kosten nicht explodieren und die Abnahme der Anlage im Zeitplan erfolgen, müssen gut durchdachte Lösungskonzepte und Strategien bereits mit Beginn der Planung berücksichtigt werden. Vorangehen sollten Kostenanalysen die im besten Fall auch Energieeffizienzmaßnahmen und Benchmarks beinhalten.

„Die praktischen Erfahrungen bei der Planung und Umsetzung effizienter und sicherer Gebäudeautomation motivierten uns bei der Entwicklung eines multifunktional integrierbaren Entrauchungskomplettsystems. Die Gestaltung der Entrauchungskonzepte sollte bei gleichzeitiger Erhöhung der Sicherheitsebenen vereinfacht und mit weniger Verkabelungsaufwand gestaltet werden. Mit dem rigentoS3- Komplettsystem, verfügbar ab Mitte des Jahres, werden jetzt alle Sicherheitsstufen bis SIL 3 problemlos realisiert. Mit dem TÜV geprüften rigentoS3 (Bild links) greifen Anlagen- und Brandschutztechniker nun auf ein zertifiziertes Komplettsystem mit verbessertem Sicherheitskomfort und vereinfachter Installation zurück. Durch den Wegfall der zeitraubenden Einzelzulassung, diese muss nicht mehr extra beantragt werden, verringert sich der Aufwand bei der Planung und Ausführung“, erklärt Holger Schaefe Geschäftsführer bei HOSCH.

Energieeffizienz ist planbar

Modernisierungsmaßnahmen von bestehende Mess-, Steuer- und Regelungstechnik bis zur gesamten Gebäudeautomation zeigen die Schnittstellen. Neueste Anforderungen an Kosten sparendes Energie- und Raumklimamanagement sind dabei von ebenso großer Bedeutung wie die sensible, hochmoderne Sicherheitstechnik und Steuerung durch selbstlernende Gebäudeleittechnik (GLT).

Das Sparpotential mit intelligentem Gebäudemanagement ist noch lange nicht ausgeschöpft. Betreiber von Krankenhäusern könnten nach einer VDE-Studie 600 Millionen Euro durch Effizienzmaßnahmen einsparen. Durch das Zusammenspiel von moderner Gebäudeautomation, effizienten klinischen Pfaden und intelligenter Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, Medizintechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik lassen sich nicht nur Energieeinsparungen von bis zu 40 Prozent, sondern auch deutlich mehr Patientenkomfort und damit Wettbewerbsvorteile erzielen. Das zeigt das VDE-Positionspapier „Blue Hospital“, das von einer interdisziplinär besetzten Expertengruppe der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE erarbeitet wurde. Bei der Gebäudeplanung-und automation müssen von der Sanitär-Klima-und Lüftungstechnik, Sicherheits- Lichtplanung, bis hin zur Anlagenüberwacheung verschiedenste Gewerke abgestimmt werden. Dazu zählen alle technischen Bereiche vom Blendschutz, der Beleuchtung mit Kunstlicht und Tageslicht, Aufzüge und Fahrtreppen, Heizung Sanitär, Einbruch- und Brandmeldeanlagen. Bereits bei der Planungsauslegung und einem detaillierten Energie-Management wird der Grundstein für die Energieeinsparung gelegt. Auf Basis von Kostenanalysen unter Beachtung des Nutzerverhaltens im Lebenszyklus einfließende Berechnungen lassen sich bereits 30% an Energie einsparen.

Holger Schaefe: Die Entrauchung von Gebäuden mit rigentoS3 erfüllt alle anerkannten Regeln der Technik und ist Stand der Technik mit erhöhtem Sicherheitskomfort.

Holger Schaefe: Die Entrauchung von Gebäuden mit rigentoS3 erfüllt alle anerkannten Regeln der Technik und ist Stand der Technik mit erhöhtem Sicherheitskomfort.

„Eine Optimierung der Energiekonzepte kann aber nicht nur Krankenhäuser effizienter, smarter und nachhaltiger machen. Auch in öffentlichen Gebäuden lässt sich noch vieles optimieren“, erläutert Schaefe bei einer kurzen Beschreibung durchgeführter Projekte wie dem Berliner Hauptbahnhof, das Bundeskanzleramt oder dem Olympiastadion Berlin.

Die Neuheit der Teltower Firma wird zur bautec 2014 auf dem „Innovationsmarkt Gebäudetechnik“ in Halle 23a, Stand 104 erstmals vorgestellt. Ergänzende Fachvorträge gibt es im Forum Gebäudetechnik, Halle 23 Stand 16, am Dienstag, den 18. Feb. um 12 Uhr, und am Freitag, den 21. Feb. um 10 Uhr.

http://hosch-ga.de/

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