Nanomaterial trifft Wasser

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Nanotechnik für die Wasser-Praxis: nANO meets water Part VI

FuE-Ansatz Mikroplastik-Prozesskette von Fraunhofer UMSICHT.  © Fraunhofer UMSICHT

FuE-Ansatz Mikroplastik-Prozesskette von Fraunhofer UMSICHT.
© Fraunhofer UMSICHT

Am 19. Februar 2015 hieß es wieder »nANO meets water« bei Fraunhofer UMSICHT. Gut 100 Fachleute aus Industrie und Wirtschaft kamen nach Oberhausen, um sich beim Thema Innovationen und Risiken von Nanomaterialien für die Wassertechnik auf den neuesten Stand zu bringen. Auch das Brennpunktthema »Mikroplastik« fand bei allen Beteiligten großen Anklang.

Bereits zum sechsten Mal traf sich bei Fraunhofer UMSICHT die Fachwelt der Nano- und Wasserbranche unter dem Motto »nANO meets water«. Grund für die Initiatorin der Veranstaltungsreihe, Dr. Ilka Gehrke, in die mit ca. 100 Teilnehmern besuchte Veranstaltung mit einem Resümee der vergangenen sechs Jahre »nANO meets water« zu starten: Welche Nanomaterialien für die Wassertechnik gibt es? Wo liegt das Anwendungspotenzial? Wo werden sie bereits eingesetzt?

Brennpunktthema: Mikroplastik

Große Erwartungen hatten die Beteiligten bereits im Vorfeld an das Brennpunktthema »Mikroplastik«. Die drei Vorträge lieferten einen Überblick über den Stand der wissenschaftlichen Arbeiten – zunächst gab es eine Zusammenfassung der vorhandenen Fakten von Ralf Bertling, Fraunhofer UMSICHT, dann folgte die Sicht der Behörden durch Maren Heß vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) sowie der Blickwinkel der Wissenschaft durch Prof. Christian Laforsch von der Universität Bayreuth, der die Forschung auf diesem Gebiet in Bayern und Baden-Württemberg leitet.

Fraunhofer UMSICHT hingegen wird in NRW aktiv: In Kooperation mit dem Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA) in Duisburg, dem Wupperverband und in enger Abstimmung mit dem LANUV sollen wissenschaftlich Untersuchungen in Kläranlagen in NRW Aufschluss über die Problematik des dort vorhandenen Mikroplastiks bringen. Die einhellige Auffassung ist, dass sich zwar nachweislich sehr viel Plastik und Mikroplastik sowohl in den Meeren und Ozeanen wie auch in Flüssen befindet. Es gibt aber trotz 19 vorliegender Studien immer noch zu wenig verlässliche und vergleichbare Analysen, auf denen eine weitergehende Strategie aufgebaut werden kann. Dies soll kurz- bis mittelfristig durch bessere Kooperation verbessert werden.

Einen großen Teil dazu trägt Fraunhofer UMSICHT mit der gerade entstehenden Internetplattform »Initiative Mikroplastik« bei. Hier werden Forschungsergebnisse und sonstige Informationen veröffentlicht, sodass eine gute Vernetzung vereinfacht wird. Es wird die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet: Vermeidung, Substitution, Eintrags- und Abbauwege sowie Entsorgung – sowohl in Binnengewässern als auch in den Meeren.

http://www.nano-meets-water-6.de

 


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