Baumesse Chemnitz besetzt neuen Themen

Baumesse Chemnitz 2014 erweitert Ausstellungsfläche und bietet Raum für Innovationen

 

Technische Textilien und High Tech im Baubereich im Messe-Fokus

 

Sensortechnik wird auf ein Trägermaterial aufgestickt und kann dann unkompliziert und platzsparend etwa in der Dach-Tragwerkskonstruktion angebracht werden. (Bild: Dietrich Wetzel KG, Plauen)

Mit größerer Ausstellungsfläche und neuen Themen präsentiert sich die Baumesse Chemnitz im 10. Jahr ihres Bestehens vom 7. bis 9. Februar 2014. Damit trägt der Veranstalter, die Messe Chemnitz, der wachsenden Ausstellernachfrage Rechnung und schafft überdies Raum für eine inhaltliche Erweiterung der Baumesse. Erstmals werden 2014 in enger Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Sachsen Lösungen im Bereich „Inneneinrichtung und Wohnraumdesign“ in einem eigens dafür installiertem Forum in Halle 2 präsentiert.

 

Stärker als bisher rücken Innovationen am und für den Bau in den Fokus der Messe. So wird sich beispielsweise mit der vogtländischen Stickerei-Industrie eine Branche präsentieren, die man nicht unbedingt auf einer Baumesse vermutet. Aber hier entstanden in den letzten Jahren unter der Überschrift „highStick“ ein regionaler Wachstumskern, der sich mit Anwendungen der Sticktechnik im Bereich von für den Bau geeigneter funktionsintegrierter Hochleistungs- und Verbundwerkstoffe beschäftigt. „Ausgenutzt wird dabei die Möglichkeit der freien Positionierung im Raum – eine technologische Möglichkeit, die nur die Sticktechnik bietet“, erklärt Cordula Bauer, Inhaberin der Firma Stickperle in Falkenstein. sie beteiligt sich mit ihrem Unternehmen seit 2007 an der Entwicklung von innovativen Sticktechniken für den Bereich der sog. technischen Textilien.

 

Ein Beispiel dieser Arbeit, an der neben fünf Unternehmen der Stickerei-Industrie auch Forschungsinstitute und Hochschuleinrichtungen beteiligt sind und die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, ist das Aufsticken von Sensorik auf für den Bau geeignete Trägermaterialien. Die so ausgerüsteten dünnen Matten können beispielsweise in Dach-Tragwerkskonstruktionen eingebracht werden, wo sie unter anderem die Beanspruchung des Daches durch Schneelasten überwachen. Angeschlossen an einen zentralen Überwachungsplatz zeigen sie an, wann Handlungsbedarf besteht, um das Dach vor Schäden zu schützen. Aber auch die Heizschläuche für Fußbodenheizungen können mittlerweile auf ein putzgitterähnliches Material „aufgestickt“ werden. Die so vorgefertigte Matte wird dann auf der Baustelle nur noch auf dem vorbereiteten Fußboden ausgerollt – eine Riesen-Erleichterung für das Baustellenmanagement in Punkto Zeit-, Platz- und Kostenfaktor.

 

Aber auch zu allen klassischen Themen rund um Neubau und Sanierung bietet die Baumesse Chemnitz das entsprechende Präsentationsforum, das sich kein Bauplaner, kein Bauunternehmen, kein Handwerker, kein Baufinanzierer und kein Bauherr entgehen lassen sollte! In einer Sonderausstellung widmet sich die Messe unter dem Motto „Alles Bedacht? Alles Bedacht!“ dem großen Thema Dach. Von der Dachkonstruktion über die Tragwerksplanung und Auswahl der Materialien bis hin zur Dämmung und dem Ausbau von Dachgeschossen reicht hier die Angebotspallette.

 

 

Komplettiert wird das Messegeschehen durch praktische Vorführungen unterschiedlicher Gewerke, Fachberatungen und ein thematisch breit gefächertes Vortragsprogramm.

 

Mehr Informationen zur Baumesse Chemnitz finden Sie auch im Internet unter:

www.baumesse-chemnitz.de

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