Neujahrsempfang: Aktionskreis Energie auch im 21. Jahr erfolgreich

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Full House beim Neujahrsempfang des Aktionskreis Energie e.V.
Am Dienstag, 20. Januar 2026, fand der Neujahrsempfang des Aktionskreis Energie (AkE) im Bürgersaal des Rathauses Berlin Zehlendorf statt – ein Abend voller Austausch, Impulse und Vernetzung rund um die Energiewende.

Zum Auftakt begrüßte der 1. Vorsitzende des AKE, Ulrich Döbler, die Gäste, gefolgt vom Grußwort der Schirmherrin Bürgermeisterin Maren Schellenberg.

Grußwort der Schirmherrin und Bürgermeisterin von Zehlendorf Maren Schellenberg und Peter Schrage Aden.

Weiterbildungsveranstaltungen, Besichtigungen und Informationen zur energetischen Modernisierung und zum Einsatz von regenerativen Energien stehen im Mittelpunkt der Wissensvermittlung vom Berliner Aktionskreis Energie e.V. (AKE).  Unter dem Motto „20 Jahre Aktions- kreis Energie e.V. | „Zukunft gestalten in bewegten Zeiten“ lud der AKE anlässlich des 10. Neujahrsempfangs zur Nachfeier des bereits 2025 erreichten 20jährigen Jubiläums am 20. Januar in die Räume des Rathaus Zehlendorf.

Für den klimapolitischen Schwerpunkt der Veranstaltung waren Kenner aus der Politik und Fachgremien eingeladen. Bundesweit angereist erläuterten sie ihre Sicht auf die aktuellen Herausfor- derungen und Vorhaben, die dann in einer lebhaften Diskussion und dem anschließenden Ausklang mit den Teilnehmern weiteren Austausch fanden.
Der Vorsitzende Reiner Nagel, Stiftung Baukultur stellte die Bedeut- ung der Baukultur in Einklang mit energetischen Sanierungen in den Vordergrund. Beispiele dafür sind die Bruno-Taut-Siedlung und die Sanierung von Kastenfenstern. Die Realisierung und den zunehmenden Stellenwert kalter Nahwärmenetze auf dem Weg der Wärmewende wurde am Beispiel der Quartiersgenossen- schaft kliQ-Berlin eG präsentiert.
 
Spannende Impulse zur Energiewende folgten im Anschluss. 

– Ulrich Döbler (kliQ-Berlin eG)

– Patrick Graichen (Bündnis 90/Die Grünen, Staatsekretär a.D.)

– Matthias Kollatz (baupolitischer Sprecher der SPD-AGH-Fraktion)

– Thomas Heilmann (ehem. MdB der CDU, Vorstand KlimaUnion e.V.)

– Reiner Nagel (Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur)
 
 
Für den  AK Energie sind die Themen der Energie- und Wärmewende nicht erst seit der Begriffsprägung auf dem Innovationsradar. Seit nunmehr 20 Jahren behandeln wir in unseren Bildungs-Vorträgen ingenieurtechnischem Know How zu Energie, Heizung, Klimaschutz und die dazu verknüpften Gesetze und Regularien. Mit unseren Online-Angebot sind wir inzwischen bundesweit bekannt und decken eine breite Themenwelt ab, so das Urgestein Peter Schrage-Aden, der als damaliges Gründungsmitglied durch die diesjährige Veranstaltung führte.
 
Der amtierende AKE-Vorsitzende Ulrich Döbler, Architekt und Energieberater: Für den AK Energie sind die Themen der Energie- und Wärmewende nicht erst seit der Begriffsprägung auf dem Innovationsradar.
Der derzeitige AKE-Vorsitzende Ulrich Döbler, Architekt und Energie- berater, berichtete über den Stand der Entwicklungen zum Konzept der Quartiersgenossenschaft kliQ-Berlin eG. Er verwies auf die beiden Pilot-Projekte, die den Anspruch belegen, die Wärmeversor- gung für alle Haushalte in der kliQ-Nachbarschaft mit rund 10.000 Einwohnern in den nächsten 10 Jahren zukunftssicher umzubauen. Die Heraus- forderung hierbei ist erprobte Technik von Neubauprojekten zu verwenden und nachträglich im gebauten Gebäudebestand einzu- fügen. Die örtlichen Gegebenheiten sind zu analysieren und mittels Kalter Nahwärmenetze im öffentlichen Raum vorhandenen Wärmequellen zu erschliessen, so Döbler. Dieses erste Quartierspro- jekt setzt das Konzept eines genossenschaftlich geführten öffentlichen Wärme-Versorgers für Einfamilienhäuser und Doppelhäuser um mit dem Ziel, es im zweiten Schritt auch für Mehrfamilienhäuser anzuwenden. Gleichzeitig wird damit der Nachweis erbracht, dass auch denkmalgeschütze Häuser aus den 30iger Jahren für die Wärmewende fit gemacht werden können für einen günstigen Gesamtpreis.

„Am 13. April 2024 konnten wir mit gewissenhafter Vorarbeit 148 Mitstreiter gewinnen und gründeten die Quartiersge- nossenschaft kliQ-Berlin eG,  jetzt Anfang 2026, sind wir schon 260 Mitglieder und rollen gerade wie eine Graswurzeli- nitiative eine breite Kampagne aus für mehrere Nachfolgerprojekte in unserem Kiez. Das kliQ-Quartier erstreckt sich vom U-Bahnhof Oskar-Helene-Heim bis zum U-Bahnhof Krumme Lanke. Es umfasst neun Siedlungen, fünf Schulen, eine Kirche, das Ernst-Reuter-Sportfeld, ein Krankenhaus, ein Friedhof und die Ladenstraße am U-Bahnhof Onkel-Toms-Hütte. Das Konzept sieht vor, die Grundlast der Reihenhäuser  mit einem kalten Wärmenetze in Kombination mit Wärmepumpe und Solarstrom zu realisieren. Die Genehmigung zur oberflächennahen Wärmeentnahme im öffentlichen Raum in Abstimmung mit den wasserrechtlichen Anforderungen wurde bereits für die Probebohrungen genehmigt. Wir rechnen mit den nächsten Genehmigungen und Förderzusagen im Sommer und Herbst 2026″, ergänzt Döbler. 
 
„Die Wärmewende wird mit der kliQ Berlin eG plausibel und einfach. Jetzt heißt es nur einfach machen.“
 

https://aktionskreis-energie.de

https://kliq-berlin.de

 

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