Energie aus Algen

Acht europäische Länder forschen am Zauber-Stoff der Zukunft

 

Karlsruher Institut für Technologie (KIT) präsentiert in Halle 2 „Energetik Algae“

 

Als Beispiel für exzellente internationale Zusammenarbeit stellt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) auf der Research & Technology (Stand C18) das europäische Projekt „Energetik Algae“ vor. Bei diesem Forschungsprojekt, bei dem Algen als nachhaltige Energiequelle dienen, arbeitet das KIT mit internationalen Partnern aus Wissenschaft und Industrie zusammen. Das KIT zählt zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen im Technologiebereich. Spitzenkräfte aus dem In- und Ausland forschen gemeinsam auf nationaler und internationaler Ebene.

 

Algen als nachhaltige Energiequelle

 

Biomasse aus Algen hat das Potenzial, nachhaltige Energie zu liefern und erheblich dazu beizutragen, das Klimagas CO 2 zu reduzieren.

Algen können bis zu fünf Prozent des Sonnenlichts in chemische Energie umwandeln. Sie lassen sich in technischen Systemen kultivieren und beanspruchen daher keine landwirtschaftlich nutzbaren Flächen. Sie gedeihen in Salz- und Brackwasser oder auch in nährstoffreichen Abwässern.

 

Acht europäische Länder beteiligt

 

In dem neuen EU-Projekt bündeln 19 Partner ihre Kompetenzen, um die Entwicklung einer algenbasierten Biomasseproduktion in Nordwesteuropa voranzutreiben. Acht europäische Länder – Großbritannien, Irland, Frankreich, Belgien, die Niederlande, Luxemburg, die Schweiz und Deutschland – sind an der Forschung beteiligt. Als einer der deutschen Partner wirkt das KIT federführend bei einer Nachhaltigkeitsanalyse für verschiedene Produktionsverfahren mit.

 

Ziel von „Energetic Algae“ ist es, die effizientesten und aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Sicht geeignetsten algenbasierten Prozessketten zu ermitteln und ideale Standorte für die Algenkultivierung zu finden.

Die Forscher entwickeln zudem ein Konzept für eine nachhaltige Algenproduktionsanlage. Damit könnte auch die Abhängigkeit von nicht nachhaltigen Energien verringert werden. Das Projekt ist auf vier Jahre ausgelegt und wird mit 14 Millionen Euro gefördert.

 

Mehr Informationen: kit.edu

 

 

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