Unterschätzte Gefahren

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Umfangreiche Arbeiten im Immobilienbestand gehen mit weit verbreiteten Schadstoffrisiken einher. Das Bewusstsein für die Gefahren durch Asbest und andere Schadstoffe ist aber selbst in der Bau- und Sanierungs-
branche gering. Über 20 Jahre nach dem Verbot von Asbest erkranken jährlich immer noch mehr als 3.500 Menschen asbestbedingt – nahezu alle diese Erkrankungen führen zum Tod.

Christoph Hohlweck, Vorsitzender des Gesamtverbands Schadstoffsanierung (GVSS), schätzt, anhand der anerkannten Berufskrankheiten und deren Dunkelziffer, dass die jährliche Zahl der asbestbedingten Verstorbenen sogar die Zahl der Verkehrstoten übersteigt. Der GVSS fordert daher, dass die Sensibilisierung für den Umgang mit Schadstoffen im Immobilienbestand voranschreitet. Als Forum für alle am Schadstoff-management und der Altlastensanierung Beteiligten hat der GVSS die Fachmesse DCONex ins Leben gerufen, die vom 13. bis 15. Januar 2016 bereits in die vierte Runde geht.

Asbest im Baubestand – auch heute noch Gefahrenquelle

asbestentfernungAsbest befindet sich nicht nur in Dach- und Fassadenplatten, Rohren, Bodenbelägen, sondern auch in anderen, unauffälligen Bauprodukten. So wurden Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber als asbesthaltige Gefahrenquellen lange wenig beachtet, obwohl sie heute als weit verbreitetes Risiko eingestuft werden. Gefährdet sind Abbruchunternehmen und Sanierungsbetriebe, aber auch Handwerker, wie Maler und Elektriker sowie Heimwerker bei Renovierungsarbeiten. Wie Schadstoffbelastungen zu erkennen sind und welche Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen, sind wichtige Ansatzpunkte der Fachmesse DCONex.

Unerkannte Schadstoffe in Böden und Innenraumluft

Neben Asbest gibt es noch weitere sichtbare und unsichtbare Gefahren. PCB, VOC, Formaldehyd, PAK, Radon oder Schimmelpilze können die Innenraumluft belasten. In Böden können weitere kritische Stoffe wie per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) auftreten. Die Fachmesse DCONex zeigt, worauf bei Nutzung und Betrieb von Gebäuden, bei Immobiliengeschäften und beim Baugeschehen geachtet werden muss.

Zweitägiges Kongressprogramm mit Schadstoff-Experten

Die DCONex – Fachmesse und Kongress für Schadstoffmanagement und Altlastensanierung – ist europaweit die einzige Veranstaltung, die diesen Themen ein integratives Forum bietet und findet dabei ein weiter steigendes Interesse. Sie findet vom 13. bis 15. Januar in der Messe Essen statt. Der angeschlossene DCONex-Kongress (13. und 14. Januar) greift die Schwerpunktthemen vertiefend auf: Experten informieren zur Schadstoffermittlung, -Bewertung und -Sanierung sowie zu aktuellen Rechtsfragen und neuen gesetzlichen Regelungen beim Schadstoffmanagement und geben konkrete Handlungshinweise.

Zum Kongressprogramm: http://www.dconex.de/uploads/media/16DC_BP_web_03.pdf

Vier Baumessen unter einem Dach

Die DCONex findet in gewinnbringender Kombination für Baufachleute mit der Baufachmesse DEUBAUKOM, der Fachmesse für Straßenbau InfraTech sowie der Fachmesse für Hochwasserschutz acqua alta in der Messe Essen statt. Weitere Informationen und das detaillierte Kongressprogramm unter www.dconex.de.

Veranstaltungsort:
Messe Essen, Congresszentrum Süd
Norbertstraße 2, 45131 Essen


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