Mit Startups zum Erfolg

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Können Startups die Herausforderungen der Bauwirtschaft lösen? Auf der TECH IN CONSTRUCTION in Berlin finden Sie Antworten. (Bild: Wirtschaftsverlag Roland Riethmüller)

Der noch immer bestehende hohe Bedarf an Fachkräften am Bau ist zum größten Teil auf die geringe Produktivität in der Bauwirtschaft zurückzuführen. Seit Jahrzehnten wird unverändert gebaut, das macht sich nun in der Hochkonjunktur negativ bemerkbar. Immer mehr Startups helfen daher, die Effizienz am Bau zu steigern, um mit bestehenden Fachkräften schneller und besser bauen zu können. Auf der Startup-Messe TECH IN CONSTRUCTION zeigen rund 100 Startups aus ganz Europa ihre speziellen Lösungen für die Bauwirtschaft.

Die Bauwirtschaft steckt aktuell tief in der Krise. Allerdings liegt es nicht an der Auftragslage. Im Gegenteil: die Auftragsreichweite beträgt in einigen Gewerken sogar bis zu fünf Monate. Die Situation ist aktuell derart positiv, dass Aufträge teils sogar abgelehnt werden müssen. Es sind vielmehr die personellen Ressourcen, die akut fehlen. Folglich können die Aufträge schlichtweg kaum abgearbeitet werden. Der Bauarbeitsmarkt ist insgesamt derart leer gefegt, dass man fast schon von Vollbeschäftigung in der Bauwirtschaft sprechen kann. Der Fachkräftebedarf kann folglich nur aus dem Ausland gedeckt werden. Doch auch die Fachkräfte aus Osteuropa sind aufgrund der europaweiten Hochkonjunktur stark gefragt und stehen nur begrenzt zur Verfügung. Der Aufbau neuer Fachkräfte ist ebenfalls keine Option, da Schulungen viel Zeit und Geld kosten. Doch wie kann die Situation entspannt werden?

Stagnierende Produktivität in der Bauwirtschaft
Zusätzlich haben aktuelle Untersuchungen ergeben, dass sich die Produktivität in der Bauwirtschaft in den letzten Jahren kaum gesteigert hat. Während andere Industriezweige innovativ auf Automatisierung, Prozessoptimierung und neue Geschäftsmodelle setzen, baut die Bauwirtschaft noch immer unverändert wie vor fünfzig Jahren. Hier besteht also ein großer Hebel, um mit bestehenden Ressourcen schneller und besser zu bauen.

ConstructionTech soll die Bauwirtschaft effizienter machen

Findige Startups haben längst erkannt, dass darin das große Potential liegt und tüfteln bereits an innovativen Geschäftsideen. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, mit technischen Innovationen die Produktivität in der Bauwirtschaft zu erhöhen. Immer mehr Gründer – teils sogar mit baugewerblichem Hintergrund – versuchen, die Herausforderungen der Bauwirtschaft zu lösen. Doch gleichzeitig haben die wenigsten Startups tatsächlich Kontakt zu Architekturbüros, Handwerksbetrieben oder Bauunternehmen.

Startup-Messe TECH IN CONSTRUCTION bietet Transparenz am Markt

Aus diesem Grund bringt die im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Startup-Messe TECH IN CONSTRUCTION Planer und Ausführende mit den Startups aus dem Bereich ConstructionTech zusammen. Die Anwender können sich am 15. und 16. November in Berlin ausführlich über Innovationen speziell und ausschließlich für die Bauwirtschaft informieren. Rund 100 Startups aus ganz Europa präsentieren auf 2.500 m² Ausstellungsfläche ihre Lösungen aus den Bereichen Prozess, Support, Smart und Energie. Themen sind zum Beispiel Building Information Modeling (BIM), Baustellendokumentation, Leadgenerierung, E-Commerce, VR/AR, Smart Home, Smart Building und besonders energieeffiziente Baustoffinnovationen. Die Startup-Messe steht unter der Schirmherrschaft vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und zahlreicher weiterer Bauverbände. Unterstützt wird die TECH IN CONSTRUCTION unter anderem von GIRA, Schüco, EnergiesprongDE / dena, BE5, Würth, Z-Lab, Drees & Sommer und zahlreichen weiteren Sponsoren. Tickets kosten für Planer und Ausführende 19 Euro, für Berater und Verbände 79 Euro und für Hersteller und Händler 399 Euro.

Mehr: www.tech-in-construction.de


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